Glock

Unfallursache vollständig aufgeklärt

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Nach einer gründlichen Untersuchung des Crashs von Timo Glock am Hockenheimring hat Toyota die genauen Hintergründe des Abflugs preisgegeben.

Der Aufprall in die Boxenmauer sah zunächst schlimm aus, war nach Datenanalyse der Toyota-Ingenieure aber weniger heftig als befürchtet. Glock traf in einem 40-Grad-Winkel in die Boxenmauer und wurde mit 7,5 g in Längs- und mit 7,2 g in Querrichtung verzögert. Bei den Werten leuchtet nicht einmal die Unfall-Warnlampe im Cockpit auf.

Tückisches Material

Zunächst wurde eine defekte Spurstange als Ursache für den Unfall angegeben. Nun präzisierte das Team, dass es sich um einen Bruch des Anlenkpunkts der Spurstange handelte, der den Zwischenfall auslöste und Glock in die Bande beförderte. Das Teil stellt die Verbindung zwischen Karosserie und Fahrwerk dar und wird aus faserverstärktem Metall (MMC) gefertigt.

Besonders tückisch an dem Material ist, dass sich Risse und Vorbeschädigungen nicht wie z.B. bei Carbon schon vorher erkennen lassen. Das betreffende Teil war nach diversen Ausritten in Silverstone und einem Luftsprung im zweiten Training von Hockenheim bereits geschwächt. Technikchef Pascal Vasselon beteuert: "Wir haben die Qualitätsprüfung für Teile aus MMC verbessert."

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