GP Australien 2009

Die Pannen der alten Männer

GP Australien Foto: Wolfgang Wilhelm 41 Bilder

Rubens Barrichello fuhr in Melbourne seinen 270. Grand Prix. Es war einer seiner besten, und dennoch hatte er einen Schönheitsfleck. Die Chance auf den Sieg vergab Rubinho gleich beim Start.

Barrichello fiel von Platz zwei auf Rang acht zurück. "Das Auto ist angerollt, doch plötzlich setzte der Anti-Stall Modus ein, der verhindert, dass der Motor abstirbt, wenn die Drehzahl zu weit fällt. In so einem Fall legt das System erst einmal den Leerlauf ein. Du musst ein paar Knöpfe auf dem Lenkrad drücken und viel Gas geben. Als ich dann endlich in den ersten Gang schalten konnte, drehten die Räder zu stark durch." Der verzögerte Start wurde prompt in der ersten Kurve bestraft. 

Barrichellos spätes Bremsmanöver

Barrichellos spätes Bremsmanöver löste eine Kettenreaktion aus, in der es Kleinholz gab. Heidfeld, Webber und Kovalainen waren die Opfer. Barrichello konnte mit defektem Frontflügel weiterfahren, doch am vorderen Ende des Autos fehlten diverse Leitbleche unter der Nase. Deshalb konnte der Brasilianer nie das Tempo fahren, das dieses Auto eigentlich erlaubt.
 
Jarno Trulli absolvierte in Melbourne seinen 200. Grand Prix. Toyota hatte das Jubiläum schon im letzten Jahr gefeiert. Die Teams zählen auch jene Wochenenden mit, an denen der Fahrer zwar im Training teilnimmt, das Rennen aber nicht fährt. Zum Beispiel den GP USA 2005. Es hätte ein großer Tag für Trulli werden können, wäre ihm nicht in der letzten SafetyCar-Phase ein Schnitzer unterlaufen.

25 Sekunden Strafe für Trulli

Der Veteran kam  trotz langsamer Fahrt in der vorletzten Kurve ins Gras und wurde regelkonform von Lewis Hamilton überholt. Weil sich der McLaren-Pilot nicht sicher war, ließ er Trulli wieder vorbei. Damit verletzte der Italiener das Überholverbot während einer Safety-Car-Phase. "Lewis fuhr so langsam, dass ich dachte, er hätte ein Problem", entschuldigte sich Trulli. Die Sportkommissare sahen es anders, brummten ihm 25 Sekunden Strafzeit auf, was in der Endabrechnung Platz 12 statt drei bedeutete.

Fisichella mit peinlichem Fehler

Giancarlo Fisichella wurde beim GP Australien 213 Grand Prix alt. Für soviel Erfahrung unterlief ihm beim ersten Boxenstopp ein peinlicher Fehler. Er bog zu spät in seinen Parkplatz zum Boxenstopp ab und musste zuerst von seinen Mechanikern zurückgeschoben werden. Zeitverlust: 18 Sekunden. Der Römer bedauerte: "Das war ein dummer Fehler. Im letzten Jahr gehörte uns immer die letzte Box. Dieses Jahr ist es die vorletzte. Das hat mich verwirrt."

Auch Button nicht fehlerfrei

Auch Sieger Jenson Button fuhr nicht fehlerfrei. Der Mann, der 2000 in Melbourne debütierte, bremste sich beim zweiten Tankstopp zu spät vor seiner Box ein. Es vergingen fünf Sekunden, bis die Mechaniker den Tankschlauch ansetzen konnten. "Es war nicht eines meiner besten Rennen", gab Button zu. "Aber das ist egal. Heute zählt nur der Sieg." 

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