GP Australien - Ergebnis Training 1

Kubica Schnellster - Schumi Zwölfter

Robert Kubica Foto: xpb 40 Bilder

Im Freien Training von Australien hat sich überraschend Robert Kubica die erste Bestzeit des Wochendes gesichert. Der Renault-Pilot verwies Nico Rosberg auf Rang zwei. Sein Mercedes-Teamkollege Michael Schumacher hielt sich auf Rang zwölf noch vornehm zurück.

Überraschung beim ersten Freien Training zum Großen Preis von Australien am Freitagmittag (26.3.): Renault-Pilot Robert Kubica konnte mit einer Rundenzeit von 1.26,927 Minuten die Bestzeit verbuchen.

Melbourne passt zu Renault

Der Pole hatte schon vor dem Rennwochenende gehofft, dass sein Team in Melbourne gut aussehen würde, weil der Renault auch mit einer sehr weichen Fahrwerkseinstellung gut funktioniert. Das ist in Melbourne aus drei Gründen wichtig: eine weiche Abstimmung erhöht die mechanische Traktion, schluckt die Bodenwellen auf dem Stadtkurs optimal und erlaubt es den Piloten zudem, härter über die Randsteine zu räubern.

Die beim Saisonauftakt in Bahrain etablierte Hackordnung im Formel 1-Feld bestätigte sich prinzipiell auch in ersten Freien Training von Melbourne: Die vier Top-Teams Ferrari, Red Bull, McLaren-Mercedes und Mercedes GP brachten alle ihre Piloten unter die Top 14.

Schumacher mit mehr Sprit als Rosberg

Mercedes GP-Pilot Nico Rosberg kam mit einem Rückstand von zwei Zehntelsekunden auf Kubica auf Platz zwei. Teamkollege Michael Schumacher landete mit einem Rückstand von 1,6 Sekunden auf Platz 12. Allerdings bestritt Schumacher das Freie Training mit einer deutlich höheren Spritlast als sein Teamkollege.

Die McLaren-Mercedes-Piloten Jenson Button und Lewis Hamilton beendeten das erste freie Training auf den Rängen 3 und 7. Sebastian Vettel belegte Rang 5, sein australischer Teamkollege Mark Webber war zwar eine Sekunde langsamer. Genau wir bei Mercedes waren auch die beiden Red Bull unterschiedlich schwer unterwegs. Webber fuhr mit deutlich mehr Sprit an Bord als Vettel, was den Zeitunterschied erklärt. Die Ferrari-Piloten Massa und Alonso kamen auf die Ränge 4 und 6.

Kobayashi gleich zweimal im Kiesbett

Sauber-Pilot Kamui Kobayashi löste nach 41 Minuten die erste Trainingsunterbrechung aus, nachdem er sich in seiner vierten Runde an einem Streckenpoller den Frontspoiler beschädigte hatte und in der darauf folgenden Kurve durchs Kiesbett rodelte. Der Japaner sorgte nach Ablauf der ersten Trainingsstunde auch für die zweite Trainingsunterbrechung des Tages: In der Anbremszone vor der dritten Kurve kam der Youngster leicht von der Strecke ab. Daraufhin löste sich der Frontflügel, woraufhin Kobayashi zum zweiten Mal an diesem Tag im Kiesbett landete. Diesmal musste der Sauber-Pilot sein Auto allerdings abstellen.

Eine erste Analyse des Sauber-Teams nach dem Freien Training ergab, dass nicht etwa eine Fehlbedienung des neuen F-Schacht-Systems durch Pilot Kobayashi für den Abflug verantwortlich war, sondern dass der Frontflügel schon vorher beschädigt wurde. Diese Beschädigung führte zu einem plötzlichen Abtriebsverlust an der Vorderachse und gilt als Auslöser für den Unfall.

Debüt für Paul di Resta

Adrian Sutil räumte für das erste Freie Training sein Force India-Cockpit für den offiziellen Ersatzpiloten Paul di Resta - der sich mit Platz 11 beachtlich aus der Affäre zog. Williams-Pilot Niko Hülkenberg beendete das erste Freie Training auf Platz 17, nur einen Platz hinter seinem deutlich erfahreneren Teamkollegen Rubens Barrichello.

Virgin-Pilot Timo Glock belegte mit einem Rückstand von knapp acht Sekunden den letzten Platz, fuhr aber auch nur acht Runden. Gegen Ende der ersten Trainingssitzung musste Lotus-Racing-Pilot Heikki Kovalainen sein Auto wegen eines sich anbahnenden Hydraulikdefektes im Kupplungsbereich vorzeitig abstellen.
 

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