Lewis Hamilton - GP Australien 2019 Motorsport Images
Alexander Albon - Toro Rosso - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 15. März 2019
Haas - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 15. März 2019
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 15. März 2019
Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 15. März 2019
Max Verstappen - Red Bull - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 15. März 2019 85 Bilder

GP Australien - Ergebnis Training 3

Hamilton mit Trainings-Hattrick

Lewis Hamilton fuhr auch im dritten Melbourne-Training die schnellste Runde. Ferrari konnte den Rückstand auf Mercedes aber deutlich verkürzen. Red Bull scheint dagegen weit entfernt von der rot-silbernen Konkurrenz.

Die Ferrari-Fans in Melbourne können wieder Hoffnung schöpfen. Nach dem überraschend schwachen Trainingsfreitag präsentierten sich die roten Autos im dritten Training am Samstag (16.3.2019) deutlich besser aufgestellt. Lewis Hamilton fuhr in 1:22.292 Minuten zwar erneut die schnellste Runde, der Abstand seiner Verfolger verkürzte sich aber deutlich.

So lag Sebastian Vettel am Ende nur noch 0,264 Sekunden hinter dem Weltmeister. Am Vortag betrug der Rückstand noch satte 8 Zehntel. Auch Charles Leclerc zeigte eine klare Steigerung. Der monegassische Neuling im Team landete 0,457 Sekunden hinter Hamilton auf dem dritten Platz. Sollte die Tendenz anhalten, dann muss sich Hamilton im Qualifying auf ordentlich Gegenwehr gefasst machen.

Haas überraschend weit vorne

Auf den Plätzen vier und fünf fanden sich überraschend die beiden Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen wieder. Grosjean war der neben den beiden Ferrari-Piloten der einzige Fahrer, der den Rückstand zu Hamilton mit 8 Zehnteln unter einer Sekunde halten konnte. Sein Teamkollege verfehlte die Sekunden-Marke zwei Zehntel dahinter knapp.

Romain Grosjean - Haas - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 15. März 2019
xpb
Romain Grosjean ließ es im dritten Training fliegen. Der Franzose war der erste Verfloger von Hamilton, Vettel und Leclerc.

Erst auf Rang 6 landete mit Pierre Gasly der erste Red Bull-Pilot. Dem Franzose fehlten 1,075 Sekunden auf die Spitze. Teamkollege Max Verstappen baute in seine Quali-Simulation am Ende der Sitzung ein paar kleine Fehler ein. Der Niederländer landete hinter dem zweiten Mercedes von Valtteri Bottas sowie Daniil Kvyat im Toro Rosso nur auf Position 9.

Renault-Piloten im Parallelflug

Im engen Mittelfeld-Kampf will auch Renault ein Wörtchne mitreden. Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg fanden sich in der Generalprobe für die Qualifikation auf den Plätzen 9 und 10 wieder. Ungewöhnlich weit hinten landeten dagegen die beiden Alfa-Sauber von Antonio Giovinazzi (Platz 12) und Kimi Räikkönen (Platz 17). Im Falle des Icemans lag der Grund für den hohen Rückstand im dichten Verkehr auf dem Stadtkurs im Albert Park.

Bei Williams hat man die rote Laterne weiter fest im Griff. George Russell gewann das Duell gegen Robert Kubica am Ende des Feldes mit 6 Zehnteln relativ deutlich. Kubica fiel zudem mit einem Bandenkuss in der Boxeneinfahrt negativ auf. Der Pole hatte Glück, dass das Auto dabei nicht schwerer beschädigt wurde.

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