GP Australien

Doppelsieg für rot

Foto: dpa

Die endlose Reihe der Ohrfeigen für die Konkurrenz, die Ferrari an diesem Wochenende austeilte, fand im ersten Lauf zur Formel 1-Saison in Melbourne ihre Fortsetzung durch den Doppelsieg von Michael Schumacher und Rubens Barrichello.

Michael Schumacher dominierte den Großen Preis von Australien nach Belieben und siegte nach 58 Runden vor seinem Teamkollegen Rubens Barrichello mit 13,6 Sekunden Vorsprung. Teilweise führte Schumacher mit fast einer halben Minute Vorsprung. Mit bereits 54 Sekunden Rückstand folgte Feranando Alonso im Renault auf dem dritten Platz, vor den beiden Williams-BMW von Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya sowie Jenson Button im BAR. Alle weiteren Piloten in Wertung waren im Ziel mindestens einmal überrundet.

Schumacher verbesserte die Schnellste Runde in den ersten zehn Umläufen sieben Mal und führte vom Start bis ins Ziel. Nur bei den drei Boxenstopps durfte Rubens Barrichello kurz Führungsluft schnuppern, bevor er jeweils in der nächsten Runde selbst zum Reifenwechsel und Nachtanken an die Box kam. Auch für Williams-BMW muss der Saisonauftakt ernüchternde Wirkung haben, war doch Alonso im Renault eine knappe halbe Minute im Ziel vor Ralf Schumacher. Juan Pablo Montoya vergab einen besseren Platz durch einen schlechten Start, als er erst von Alonso überholt wurde und danach in der ersten Kurve gleich neben die Piste geriet.

Hinter Montoya folgte Jenson Button nach einer soliden Leistung auf Rang sechs, vor dem zweiten Renault von Jarno Trulli. Jaguar-Frischling Christian Klien sah bei seinem Grand Prix-Debüt das Ziel auf Platz elf, zwei Runden zurück, und schlug sich durchaus achtbar. Der Österreicher blieb nahezu fehlerfrei. Nick Heidfeld schied in der 46. Runde mit Getriebeschaden aus.

Debakel für McLaren-Mercedes

So dramatisch gut die beiden Ferrari vorne wegmarschierten, so dramatisch schlecht gestaltete sich der Formel 1-Auftakt für McLaren-Mercedes. Kimi Räikkönen, als Zehnter ins Rennen gestartet, verlor beim Start bereits drei Plätze und konnte sich im Verlauf der ersten Runde mit Mühe an Sauber-Pilot Felipe Massa vorbeikämpfen. Mercedes musste beim Finnen den ersten Motorschaden der Saison verbuchen. In der zehnten Runde wehrte sich Räikkönen vergebens gegen den wieder aufkommenden Massa, als ihm in der dritten Kurve der Motor festging und ausgelaufenes Öl oder Kühlwasser Räikkönen in einen Dreher zwang.

Teamkollege David Coulthard machte am Start einen Platz gut und fuhr fortan ein unauffälliges, aber konstantes Rennen. Nach zwei Stopps konnte der Vorjahressieger mit Rang acht immerhin noch einen Punkt für die Silberpfeile sichern, wenngleich weit abgeschlagen mit einer Runde Rückstand.

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