GP Australien

Fisichella mühelos zur Pole Position

Foto: dpa

Die Zeitabstände aus der Regenqualifikation am Samstag waren zu groß, als dass wirklich Spannung aufkommen konnte. Michael Schumacher ließ wie erwartet den Motor wechseln, versuchte aber keine Resultatsverbesserung.

Es ging damit los, das nichts losging. Die Hinterbänkler verweigerten die Arbeit. Felipe Massa, der Letzte vom Samstag, fuhr im Sauber gar nicht erst raus, Christijan Albers wäre im Minardi gerne losgefahren, verpasste aber sein Zeitfenster und parkte vor der roten Boxenampel. Michael Schumacher im Ferrari und Takuma Sato im BAR hatten frische Motoren eingebaut. Sie beschränkten sich auf eine Aufwärmrunde für die Reifen.
Wie erwartet wird Michael Schumacher das Rennen als 18. beginnen.

Auch danach kam nicht viel Spannung auf. Die Abstände nach dem verregneten Zeitfahren am Samstag waren einfach zu groß. Weil das Fernsehen bereits während der schnellen Runde die Zeit mit der des erstens Qualifyings addierte, fehlte den Zuschauern der direkte Vergleich der Zeiten.

Spannung nur im Mittelfeld

Wenigstens eine Kampfgruppe im Mittelfeld mit Montoya, Räikkönen (beide McLaren), Barrichello (Ferrari) und Karthikeyan (Jordan) versprach ein wenig Spannung. Rubens Barrichello ging mit nur eineinhalb Zehnteln Rückstand auf Juan Pablo Montoya in das zweite Einzelzeitfahren, seine Runde von 1:31,341 Minuten war jedoch gegenüber Montoyas Zeit von 1.29,320 Minuten nicht als ernsthafter Angriff zu bezeichnen. Auch das teaminterne Duell bei McLaren ging an Montoya, nachdem der zuvor deutlich schnellere Räikkönen sich einen Wiesenausflug leistete.

Freude kam bei Williams auf. Nick Heidfeld war nur eine Zehntel langsamer als Montoya. In 1:28,279 Minuten gelang Mark Webber die schnellste Runde. Der Samstagsschnellste Giancarlo Fisichella versprach im Renault bei zwei Sekunden Vorsprung eine verhaltene Runde, war aber bei schneller werdender Piste Zweitschnellster und sicherte sich mühelos die zweite Pole Position seiner Karriere.

Die Startaufstellung:

1. Giancarlo Fisichella, Renault
2. Jarno Trulli, Toyota
3. Mark Webber, Williams-BMW
4. Jacques Villeneuve, Sauber-Petronas
5. David Coulthard, Red Bull-Cosworth
6. Christian Klien, Red Bull-Cosworth
7. Nick Heidfeld, Williams-BMW
8. Jenson Button, BAR-Honda
9. Juan Pablo Montoya, McLaren-Mercedes
10. Kimi Räikkönen, McLaren-Mercedes
11. Rubens Barrichello, Ferrari
12. Narain Karthikeyan, Jordan-Toyota
13. Fernando Alonso, Renault
14. Tiago Monteiro, Jordan-Toyota
15. Ralf Schumacher, Toyota
16. Patrick Friesacher, Minardi-Cosworth
17. Christijan Albers, Minardi-Cosworth
18. Felipe Massa, Sauber-Petronas
19. Michael Schumacher, Ferrari
20. Takuma Sato, BAR-Honda

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