GP Australien 2013 (Ergebnis Training 3)

Regen durchkreuzt Testprogramm

Regen - Formel 1 - GP Australien - 16. März 2013 Foto: Grüner 89 Bilder

Im dritten Training wollten sich die Formel 1-Teams eigentlich auf das Qualifying vorbereiten. Doch nach nur 16 Minuten störte ein Regenschauer das Testprogramm nachhaltig.

Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison benötigen die Piloten und Ingenieure eigentlich jede Runde, um die neuen Autos zu verstehen und nach dem idealen Setup zu suchen. Doch in Melbourne hatte Petrus etwas gegen ein geordnetes Testprogramm. Obwohl schon den ganzen Samstag mit Schauern zu rechnen war, fielen die ersten Tropfen pünktlich eine gute Viertelstunde nach Beginn der dritten Sitzung.

Regenschauer stoppt Trainingsprogramm

Den Zuschauern blieb gerade noch Zeit, die Schirme aufzuspannen und die Regenjacken überzuziehen. Dann begann es auch schon richtig zu schütten. Für eine Viertelstunde war kein Auto auf der Strecke zu sehen. Erst als die Niederschläge aufgehört hatten, traute sich Felipe Massa als erster Pilot wieder auf die Bahn.

Allerdings präsentierte sich der Asphalt zunächst nicht nur nass sondern auch dreckig. Der Wind hatte jede Menge Blätter von den Bäumen im Albert Park auf die Ideallinie geweht. Doch nach und nach fuhren die Autos die Fahrspur wieder sauber. Aufpassen mussten die Piloten dabei auf die sehr rutschigen Straßenmarkierungen.

Trotz der schwierigen Bedingungen gab es keine größeren Ausrutscher. Der einzige Pilot, der sein Auto nicht wieder an die Box zurückbringen konnte, war Sebastian Vettel. Der Weltmeister musste seinen Red Bull nach Anweisung der Box am Streckenrand abstellen. Der befürchtete Hydraulik-Defekt stellte sich später aber nur als ein fehlerhafter Sensor heraus.

Grosjean-Bestzeit ohne Wert

Wegen der wechselnden Gripverhältnisse war die Zeitentabelle am Ende ohne Aussagekraft. Romain Grosjean ließ sich die Bestzeit notieren. Er hatte seine Runde in 1:26.929 Minuten allerdings bereits gefahren, als es zu Beginn der Sitzung noch trocken war. Der Franzose war dabei eine Sekunde langsamer als Sebastian Vettels Bestmarke vom Vortag.

Auch im Qualifying könnte Petrus wieder für zusätzliche Spannung sorgen. Das Wetterradar zeigt gleich mehrere Gewitter-Zellen in der Gegend rund um Melbourne an, die jederzeit in Richtung Strecke wandern können. Einige Teams, wie zum Beispiel McLaren, verzichteten im Training auf einen Run auf feuchter Strecke. Teamchef Martin Whitmarsh erklärte, dass man sich die profilierten Reifen lieber für das Qualifying aufgespart hat.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Kommentar schreiben
Neues Heft
Top Aktuell Marcin Budkowski - Cyril Abiteboul - Renault - GP Singapur 2018 Budkowski bittet um Geduld Bereit sein für Titelkampf 2021
Beliebte Artikel Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Australien - 15. März 2013 Flaggen statt Lampen Elektronikärger legt Signalsystem lahm Giedo van der Garde - Caterham - Formel 1 - GP Australien - 15. März 2013 Schmidts F1-Blog Pleitegeier kreist über dem Fahrerlager
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen Aston Martin Project 003 Aston Martin Project 003 Mittelmotor-Supersportler für 2021 Porsche 911 RSR (2019) - Prototyp - Le Mans - WEC - Sportwagen-WM Porsche 911 RSR mit Turbo? Renner mit geheimnisvollem Auspuff
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer Ford Sierra I Cosworth 1985 50 Jahre Ford RS Schnelle Escort, Sierra, Focus Girls & Legendary US-Cars 2033 Girls & Legendary US-Cars 2019 Pin-Up-Girls und Muscle Cars