Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Training - Freitag - 14.4.2017 sutton-images.com
Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Training - Freitag - 14.4.2017
Christian Horner - Bernie Ecclestone - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Training - Freitag - 14.4.2017
Max Verstappen -Red Bull - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Training - Freitag - 14.4.2017
Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Training - Freitag - 14.4.2017
Sergio Perez - Force India - Formel 1 - GP Bahrain - Sakhir - Training - Freitag - 14.4.2017 111 Bilder

GP Bahrain 2017 (Ergebnis Training 1)

Vettel setzt erste Duftmarke

Sebastian Vettel hat den ersten Schlagabtausch in Bahrain für sich entschieden. Mercedes ging es ruhig an und landete im Mittelfeld. Für die Fans der Silberpfeile besteht aber noch keine Grund zur Sorge.

Bahrain zeigte sich am Freitag von seiner gewohnten Seite. In der ersten Übungseinheit brannte die Sonne bei 37 Grad herunter. Das Asphaltband erhitzte sich auf 46 Grad. Im Lauf der Einheit kühlte die Piste jedoch auf 38 Grad ab. Zu Beginn mussten die Fahrer erst einmal die Piste vom Sand befreien, den der Wind immer wieder auf die Strecke treibt. Zunächst setzten alle Piloten auf die Medium-Reifen, die in China noch über das ganze Wochenende im Regal blieben.

Räikkönen mit Turboladerschaden

Die schnellsten Zeiten schafften die Piloten mit der Softmischung. Auf den Supersoft verzichtete man noch. Die schnellste Bahn spulte Sebastian Vettel ab. Der Heppenheimer umrundete den 5,412 Kilometer langen Kurs in 1:32.697 Minuten. Ferrari hat für den GP Bahrain weiter aufgerüstet und dem SF70H einen neuen Frontflügel spendiert und den Unterboden modifiziert.

Während es auf der einen Seite der Garage prächtig lief, erlebte Kimi Räikkönen einen düsteren Auftakt. Nach rund 40 Minuten blieb der Finne zwischen den Kurven 13 und 14 in seinem Ferrari liegen. Der Turbolader überhitzte. Räikkönen, der in Bahrain schon acht Mal auf das Podest kam, kletterte aus seinem kaputten Dienstwagen und begab sich durch die Wüste zurück an die Box. Das Fahrerlager war amüsiert. In der Pause zwischen den Trainings muss Ferrari nun den Turbo wechseln. Das zieht keine Strafe nach sich.

Mercedes im Mittelfeld

Hinter Vettel landete im ersten Training das Red Bull-Duo um Daniel Ricciardo und Max Verstappen. Der Australier fasste in seinem besten Run auf der Softmischung einen Rückstand von vier Zehntel auf. Verstappen wiederum fehlten bereits über acht Zehntel. Das Auto des Wunderkinds pinselten die Red Bull-Mechaniker zum Auftakt weitläufig mit FloViz ein. Ebenso schraubten sie vor das linke Hinterrad ein großes Messgitter. Noch versteht Red Bull den RB13 nicht. Immerhin dürfte das Ergebnis des ersten Trainings dem Team etwas Mut machen.

Auch wenn das Resultat mit Vorsicht zu betrachten ist. Die erste Übungseinheit fand unter Tag statt. Die zweite Session trägt die Formel 1 wie das Rennen unter Flutlicht aus. Da sinken die Temperaturen, der wird griffiger und die Zeiten purzeln. Das müssen die Teams bei den Abstimmungsarbeiten einkalkulieren.

Mercedes landete nur im Mittelfeld. Lewis Hamilton wurde Zehnter, Valtteri Bottas reihte sich auf der 14. Position ein. Allerdings machte es nicht den Eindruck, dass Mercedes auf eine schnelle Zeit aus war. Oder Stoffel Vandoorne bremste die Silberpfeile ein. Der McLaren-Pilot strandete rund 20 Minuten vor Trainingsende auf der Gegengerade. Die Streckenposten schwenkten die gelben Flaggen, in einer Phase als Hamilton und Bottas gerade die Softs aufgezogen hatten. Was den McLaren MCL32 stoppte, ist noch nicht bekannt.

Wehrlein schafft 23 Runden

Hingegen erlebte Fernando Alonso bessere erste 90 Minuten. Der Spanier holte sich den achten Rang. Wie Red Bull pinselte auch McLaren sein Auto mit FloViz ein, um den Luftstrom analysieren zu können. Gleiches gilt für Force India. Das Team aus Silverstone packt für Bahrain das erste große Update aus. Neue Leitbleche, ein neues Bargeboard und ein neuer Unterboden sollen den VJM10 schneller machen. Die Arbeit trug in der ersten Session Früchte. Sergio Perez belegte die vierte Position. Teamkollege Esteban Ocon wurde Siebter.

Dazwischen schoben sich die Williams von Felipe Massa und Lance Stroll. Massa leistet sich kurz vor Trainingsende einen Dreher, konnte sich allerdings wieder aufraffen und den Williams FW40 an die Box bringen. In die Top 10 rutschte auch Romain Grosjean.

Nico Hülkenberg schnitt auf dem zwölften Rang ab. Renault hat für den GP Bahrain einen neuen Heckflügel im Gepäck. Für das Wochenende stattete man den R.S.17 von Hülkenberg mit der jeweils zweiten Einheit von Motor, Turbo, MGU-K, MGU-H und Steuereinheit aus. Pascal Wehrlein spulte in der ersten Einheit 23 Runden oder 124 Kilometer ab. Es reichte für die 18. Position. Knapp hinter Garagennachbar Marcus Ericsson.

GP Bahrain 2017: Ergebnis Training 1

Fahrer Team Zeit / Rückstand Runden
1. Sebastian Vettel Ferrari 1:32.697 Min. 21
2. Daniel Ricciardo Red Bull + 0.400 Sek. 22
3. Max Verstappen Red Bull + 0.869 23
4. Sergio Perez Force India + 1.398 22
5. Felipe Massa Williams + 1.549 24
6. Lance Stroll Williams + 1.625 25
7. Esteban Ocon Force India + 1.635 23
8. Fernando Alonso McLaren +1.675 14
9. Romain Grosjean Haas + 1.867 21
10. Lewis Hamilton Mercedes + 1.939 28
11. Daniil Kvyat Toro Rosso + 2.141 13
12. Nico Hülkenberg Renault + 2.230 13
13. Stoffel Vandoorne McLaren + 2.300 10
14. Valtteri Bottas Mercedes + 2.305 27
15. Jolyon Palmer Renault + 2.371 19
16. Kevin Magnussen Haas + 2.882 21
17. Marcus Ericsson Sauber + 3.191 24
18. Pascal Wehrlein Sauber + 3.262 23
4. Carlos Sainz Jr. Toro Rosso + 3.382 16
17. Kimi Räikkönen Ferrari + 9.636 6
Motorsport Aktuell Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 26. November 2016 Comeback im Fürstentum Button ersetzt Alonso in Monaco

Die Lösung lag nahe: Nur zwei Tage nach der Bekanntgabe von Fernando...

Mehr zum Thema GP Bahrain (Formel 1)
Sebastian Vettel - GP Bahrain 2019
Aktuell
Renault - Formel 1 - GP Bahrain - 2019
Aktuell
Mercedes - Formel 1 - GP Bahrain - 2019
Aktuell