GP Bahrain

Alonsos zweiter Streich

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Fernando Alonso holte sich beim Großen Preis von Bahrain seinen zweiten Sieg innerhalb von zwei Wochen. Für Ferrari war auch das dritte Saisonrennen eine Pleite. Bester Deutscher war Toyota-Fahrer Ralf Schumacher auf Platz vier .

Die Positionen waren an der Spitze auf dem 5,4 Kilometer langen Kurs von Sakhir spätestens zur Rennhalbzeit der 57 Runden bezogen. Fernando Alonso fuhr den Verfolgern im Renault stetig davon. Nur während seiner zwei Boxenstopps gab der Spanier die Führung ab. Alonso sicherte sich problemlos den dritten GP-Sieg seiner Karriere und setzte sich in der WM-Tabelle mit 26 Punkten weiter ab. "Das war das heißeste Rennen, das ich je gefahren bin. Das Auto war wieder perfekt. Ich hatte das ganze Wochenende über kein einziges Problem", sagte der Sieger.

Rang zwei belegte wie in Malaysia unangefochten Jarno Trulli im Toyota (Tabellenzweiter mit 16 Punkten) vor Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes. Trullis Teamkollege Ralf Schumacher leistete sich zwei leichte Fahrfehler, kam aber unbedrängt als Vierter ins Ziel. "Ich bin sehr zufrieden. Ich hoffe, wir bleiben da vorne", sagte der Deutsche.

Pedro de la Rosa Mann des Rennens

Mann des Rennens war neben Sieger Alonso sein Landsmann Pedro de la Rosa. Der Montoya-Vertreter im McLaren kämpfte hintereinander Takuma Sato, Rubens Barrichello, Jenson Button und Mark Webber nieder. De la Rosa fuhr die schnellste Runde des Rennens und wurde Fünfter vor Webber im Williams.

Pech hatte Nick Heidfeld, der seinen Williams-BMW ebenso wie Renault-Mann Giancarlo Fisichella mit Motorschaden abstellen musste. Die Ausfallquote war bei 43 Grad Lufttemperatur und 56 Grad Asphalttemperatur außergewöhnlich hoch. Nur zwölf von 20 Autos erreichten das Ziel. 2004 sahen in Bahrain noch 17 Fahrer die Zielflagge.

Null Punkte für Ferrari

Ferrari ging in Bahrain leer aus. Michael Schumacher war anfangs Zweiter, musste seinen F2005 aber schon in der zwölften Runde mit einem Hydraulikdefekt abstellen. "Am Anfang des Rennens sind viele Teile durch die Luft geflogen. Vielleicht hat etwas eine Leitung beschädigt", orakelte der Weltmeister. Rubens Barrichello kämpfte sich zunächst vom letzten Startplatz bis auf Rang fünf nach vorn, dann wurde der Brasilianer mit nachlassenden Reifen immer langsamer und verlor in der letzten Runde noch den achten Rang an Red Bull-Fahrer David Coulthard.

Mit einem siebten Platz eroberte Felipe Massa die ersten zwei Punkte des Jahres für Sauber. Teamkollege Jacques Villeneuve musste drei Runden vor Schluss aufgeben, weil ihm David Coulthard ins Heck fuhr und die Hinterradaufhängung des Sauber beschädigte. Eine Pleite war das Rennen auch für die BAR-Honda. Takuma Sato scheiterte mit Bremsdefekt. Jenson Button konnte beim letzten Boxenstopp den Leerlauf nicht einlegen. Nach vier Startversuchen setzte sich der BAR wieder in Bewegung, um am Ende der Boxengasse mit Getriebeschaden auszurollen.

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