GP Bahrain Freies Training Freitag

Bestzeiten für beide Ferrari

Foto: dpa

Erstes Training in Bahrain: Michael Schumacher und Rubens Barrichello führen die Konkurrenz an, BMW-Williams und McLaren-Mercedes liegen mit Abstand auf den hinteren Rängen.

Der Wüstenkurs von Bahrain hat seine erste Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Das erste Freie Training ging ohne besondere Zwischenfälle über die Bühne. Es gab nur rund ein halbes Dutzend Dreher und Ausrutscher zu verzeichnen, die allesamt folgenlos blieben. Die meisten Fahrer kamen jedoch mit dem geringen Grip-Niveau wegen des allgegenwärtigen feinen Sands auf der Piste bestens zurecht.

Keine Überraschungen gab es in sportlicher Sicht: Die beiden Ferrari gaben das Tempo vor. Schnellster war Michael Schumacher mit 1:32.158 Minuten, der seinem Teamkollegen Rubens Barrichello knapp eine halbe Sekunde abknöpfte. Überraschend auf Platz drei, mit nur 0,8 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit, landete BAR-Honda-Testfahrer Anthony Davidson. Der kleine Brite gehört zu den sogenannten Freitags-Fahrern, die nur am ersten Trainingstag zum Einsatz kommen.

William-BMW: Montoya auf 4, Ralf auf Platz 11

Die Williams-BMW landeten auf den Plätzen vier (Juan Pablo Montoya) und elf (Ralf Schumacher). Beide Fahrer hatten je einen Dreher zu verbuchen. Auch nur für glanzlose Platzierungen im Mittelfeld reichte für die McLaren-Mercedes-Fahrer: Als Achter wies David Coulthard bereits 1,8 Sekunden Rückstand auf Schumacher aus. Dem neuntplatzierten Kimi Räikkönen fehlten bereits 2,4 Sekunden.

Nick Heidfeld im Jordan reihte sich an 14. Stelle in. Jordan-Testfahrer Timo Glock belegte den 17. Platz. Bei einem gewaltigen Dreher in der Zielkurve wirbelte der Deutsche kurz vor Ende der Trainingssitzung zudem eine Menge Staub auf.

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