GP Bahrain

Tops und Flops

Foto: dpa 11 Bilder

Wir sagen Ihnen, wer sich in Bahrain mit Ruhm bekleckerte und wer sich blamierte. Zudem feiern wir den Mann des Rennens: Nick Heidfeld.

Überholmanöver in der Formel 1 sind extrem selten, zumindest im Vorderfeld. In meisten Fällen bedürfen Sie einer langen Vorbereitung. Und zudem muss der Vordermann einen Fehler machen.

In 32.Runde kamen für Nick Heidfeld all diese Faktoren zusammen.Der Deutsche im BMW sorgte für eine Sternstunde der Formel 1, als er inKurve vier außen herum an Fernando Alonso vorbeiging. "Das war derschönste Moment meiner Rennfahrerkarriere", sagte Quick Nick.

Unsere Rangliste:

1. Ferrari

Zwar schrumpft der Vorsprung auf die McLaren, aber dank des endlich einmal fehlerfreien Massa holten die Roten den zweiten Saisonsieg. Räikkönen sucht seine Form.

2. McLaren-Mercedes

McLaren hat zwei Speerspitzen für die WM, wie normalerweise auch Ferrari.  Besonders gut kommen die Silberpfeile mit hohen Temperaturen zurecht, in schnellen Kurven liegen die McLaren sehr ruhig und auch im Verkehr machen sie einen sehr stabilen Eindruck.

3. BMW

Die Ex-Sauber-Truppe holt auf gegen die beiden Topteams. Leider hat man im Moment aber nur ein Ein-Mann Team. Robert Kubica ist vom Pech verfolgt, er fährt aber nicht auf Niveau von Heidfeld.

4. Renault

Tendenz fallend. Der Pluspunkt der Weltmeister-Mannschaft ist die Zuverlässigkeit. Renault brachte bei allen drei Saisonrennen beide Autos ohne technische Probleme ins Ziel. Heikki Kovalainen erweist sich jedoch als Niete.

5. Toyota

Vom Speed her ist der Toyota schlechter als Red Bull und Williams, aber man nutzt die Chancen. Jarno Trulli holte zwei Zähler und hat Ralf Schumacher fest im Grif. Wenn sich daran nicht bald etwas ändert, bekommt der letzte Schumi ein Karriereproblem.

6. Williams-Toyota

Die Briten nutzen ihre Chancen nicht. In Malaysia wurden sie von Defekten geplagt, in Bahrain killte sie das Problem mit der mangelnder Bremsstabilität. An Trulli bissen sich Alex Wurz und Nico Rosberg die Zähne aus.

7.  Red Bull-Renault

Red Bull hat das schnellste Auto im Mittelfeld. Aber es ist total unzuverlässig. Der Red Bull wurde spät fertig und war anfangs eine Gurke. Jetzt wird allzu hektisch nachentwickelt.

8. Super Aguri-Honda

Hat das Werksteam von Honda überraschenderweise immer noch im Griff, war aber das Opfer der mangelnden Zuverlässigkeit. Beide Autos fielen in Bahrain mit Motorplatzern aus.

9. Honda

Immer nich eine Witznummer. Es ist keine Besserung in Sicht. Keiner kann das Problem lokalisieren. Dazu kommen interne Querelen in der Führungsriege.

10. Toro Rosso-Ferrari

Leidet unter den gleichen technsichen Problemen wie Red Bull. Negativ fielen auch die Fahrer auf. Sowohl Speed wie auch Liuzzi sind oft in Kollisionen verwickelt.

11. Spyker-Ferrari

Die Holländer sollten sich besser darauf konzentrieren, das eigene Auto zu verbessern anstatt andere Teams bei der FIA anzuschwärzen. Adrian Sutils Feind ist nach wie vor die erste Runde. In Bahrain geriet er mit Speed und Button aneinander.

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