GP Belgien 2011 - Training 1

Geschenkte Schumi-Bestzeit zum Jubiläum

Michael Schumacher Foto: xpb 59 Bilder

Michael Schumacher fuhr bei seinem Jubiläums-Auftritt in Spa die Bestzeit im ersten Training. Allerdings profitierte der Mercedes-Pilot dabei von den wechselhaften Wetterbedingungen. Für Heidfeld-Ersatz Bruno Senna endete die Sitzung im Reifenstapel.

Was wäre ein Rennwochenende in Belgien ohne den obligatorischen Regen. Kaum waren fünf Minuten im ersten Freien Training vergangen begann es auch schon zu nieseln. Das leichte Tröpfeln verwandelte sich schnell in einen heftigen Platzregen, der den Fahrbetrieb für 20 Minuten komplett unterbrach.

Mercedes setzt Bestzeit im Trockenen

Die beiden Mercedes-Piloten waren die einzigen, die vor dem Regen nicht nur ungezeitete Installationsrunden absolvierten, sondern die Ziellinie gleich mehrmals hintereinander überquerten. Michael Schumacher, der in Spa sein 20. Formel 1-Jubiläum fuhr und mit einem ungewohnten goldenen Helm unterwegs war, konnte Teamkollegen Nico Rosberg in dieser Phase um eine halbe Sekunde distanzieren. Auf feuchter Strecke mit Intermediates konnte später niemand mehr die Spitzenzeiten gefährden.

Eigentlich wollten die Teams am Freitag viele Updates testen, die man nach der langen Sommerpause für das Spa-Wochenende eingepackt hatte. Doch bei sehr inkonstanten Bedingungen war an Erprobung und Vergleichsfahrten nicht zu denken. Viele Teams entschieden sich, den Fahrbetrieb auf ein Minimum zu reduzieren.

Obwohl die Strecke am Ende schon wieder ein paar trockene Stellen auf der Ideallinie aufwies, blieb die gesamte Konkurrenz gut acht Sekunden hinter dem silbernen Spitzenduo. In der wenig aussagekräftigen Zeitentabelle wurde McLaren-Pilot Jenson Button Dritter. Sebastian Vettel platzierte sich im Red Bull am Ende auf dem vierten Rang im Klassement. Hinter Lewis Hamilton (McLaren) auf Rang fünf bewies auch Adrian Sutil als Sechster wieder seine Regentalent.

Sennas und di Resta krachen in die Bande

Nicht alle kamen mit den widrigen Bedingungen zurecht. Für Heidfeld-Ersatz Bruno Senna verlief der erste Einsatz als Renault-Stammfahrer wenig glücklich. In seiner achten Runde rutschte der Brasilianer auf der feuchten Strecke in Kurve neun in die Reifenstapel. Mit beschädigtem Heckflügel und abgestorbenen Motor musste Senna sein Auto abstellen und die Sitzung vorzeitig beenden.

Später erwischte es auch Paul di Resta in Kurve neun. Der Spa-Neuling rutschte genau wie zuvor schon Senna in die Bande. Da das Auto noch schwieriger zu bergen war, musste die Sitzung eine Viertelstunde vor dem Ende für sieben Minuten unterbrochen werden. Auch im zweiten Training müssen die Piloten mit feuchten Bedingungen rechnen. Allerdings lässt sich das schlagartig wechselnde Wetter in den Ardennen nur schwer vorhersagen.

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