GP Belgien

Doppel-Pole für McLaren

Foto: dpa

Update ++ McLaren-Mercedes gab beim Qualifying zum GP von Belgien am Samstag (10.9.) das Tempo vor. Juan Pablo Montoya holte die 13. Trainingsbestzeit seiner Formel 1-Karriere. Der Sieger des Rennen von Monza verbuchte einen winzigen Vorsprung von 0,049 Sekunden auf seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen.

„Das war meine erste echte Pole-Position für McLaren“, strahlte der Kolumbianer. „In Monza stand ich ja nur deswegen auf Pole, weil Kimi eine Strafe bekommen hatte. Vor dem Training hier war ich gar nicht sicher, ob das Auto wirklich gut liegt. Die Ingenieure haben einen tollen Job gemacht, indem sie die richtige Balance zwischen Top-Speed und Abtrieb gefunden haben.“ Angesprochen auf das launische Wetter meint Montoya lakonisch: „Ist mir wurscht, ob es regnet oder trocken ist.“

Kimi Räikkönen, der noch eine mathematische Chance auf den Fahrertitel besitzt, platzte schier vor Selbstbewusstsein. „Das Training war schon in Ordnung“, krächzte der Finne. „Es war ein bisschen schwierig, hier das richtige Setup zu finden. Am Morgen habe ich mir sogar einen kleinen Ausritt geleistet. Man muss abwarten, was beim Rennen passiert. Unser Vorsprung ist größer als es den Anschein hat.“ Will heißen: Der Finne ist davon überzeugt ist, wesentlich mehr Benzin an Bord zu haben als die Renault.

Peinliche Trainingsniederlage für Ralf Schumacher

Die Renault-Fahrer landeten auf den Plätzen drei und fünf. Giancarlo Fisichella wird aus seinen dritten Platz allerdings kein Kapital schlagen können. In seinem R25 musste vor dem Qualifying der Motor gewechselt werden. Dies bedeutet, dass der Italiener, der lediglich eine Zehntelsekunde langsamer war als Montoya, nur vom 13. Startplatz aus losfahren wird. Fernando Alonso erbte so einen Startplatz in der zweiten Reihe neben Jarno Trulli im Toyota.

Ralf Schumacher musste erneut eine peinliche Trainingsniederlage gegen Trulli einstecken. Diesmal war der deutsche 20-Millionen-Dollar-Mann um stattliche acht Zehntelsekunden langsamer als der Italiener. Im Qualifikationsduell steht es nun 14: 1 für Trulli.

Für Michael Schumacher endete das Training mit einer positiven Platzierung, Startplatz sechs – und einer Enttäuschung. Auf Montoya hatte der Ex-Weltmeister rund eine Sekunde Rückstand. „Aufgrund der Ergebnisse von Samstag morgen hätten wir aber auf etwas mehr gehofft“, maulte Technikchef Ross Brawn. Um wegen des launischen Ardennenwetters auf Nummer sicher zu gehen, hatten die Ferrari-Techniker eine halbe Regenabstimmung mit viel Abtrieb und hoher Bodenfreiheit gewählt.

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