GP Belgien

Doppelsieg für Ferrari

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Kimi Räikkönen hat am Sonntag (16.9.) in Spa seinen dritten Saisonsieg gefeiert. Im Ziel konnte der Finne seinen Teamkollegen Felipe Massa um 4,6 Sekunden distanzieren.

Hinter dem Ferrari-Duo kamen die beiden McLaren-Piloten Fernando Alonso und Lewis Hamilton auf die Ränge drei bzw. vier. Durch den Sieg konnte Räikkönen seinen Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton auf 13 Punkte verkürzen. Auch Alonso holte einen weiteren Zähler auf den Briten auf. Drei Rennen vor Saisonende trennen die beiden Silberpfeile nur noch zwei Punkte.

Wenig Action an der Spitze

In einem höhepunktarmen Rennen auf der „Ardennen Achterbahn“ in Spa Francorchamps gab es in den 44 Rennrunden keine Verschiebungen im Spitzenquartett. „Uns haben einfach ein paar Zehntel im Rennen gefehlt“, analysierte Fernando Alonso die Niederlage. Nur am Start wurde es kurzzeitig eng, als die beiden McLaren Rad an Rad durch die Kurvenkombination „Eau Rouge“ fuhren.

Nach der Niederlage in Monza konnten die Italiener mit dem Doppelsieg in Belgien eindrucksvoll zurückschlagen. „Das war die Antwort des Teams und der Fahrer“, erklärte Ferrari-Strategiechef Stefano Domenicali. Nachdem die Scuderia bereits am Donnerstag (13.9.) in Paris am Grünen Tisch kampflos den Konstrukteurstitel erringen konnte, rundete der Doppelsieg eine erfolgreiche Woche für das Team aus Maranello ab.

Heidfeld wieder bester Deutscher

Hinter dem rot-silbernen Viererpack kam wieder einmal BMW-Pilot Nick Heidfeld als Fünfter ins Ziel. Für den Mönchengladbacher verlief das Rennen allerdings nicht ganz planmäßig: Nach einem schlechten Start fiel Heidfeld in den ersten Runden bis auf Platz acht zurück, konnte sich im Laufe des Rennens aber wieder nach vorne kämpfen.

Als zweitbester Deutscher kam Nico Rosberg auf Rang sechs ins Ziel. Der Wiesbadener holte im vierten Rennen in Folge Punkte für Williams und hat nun auch Teamkollegen Alexander Wurz in der WM-Wertung überholt. Der Österreicher schied mit Motorproblemen aus. Mit Red Bull-Pilot Marc Webber auf Rang sieben und Heiki Kovalainen auf acht fuhren insgesamt sechs verschiedene Teams in die Punkte.

Perfektes Rennen für Sutil

Ralf Schumacher konnte sich nach dem verpatzten Qualifying im Rennen leicht verbessern. Platz zehn am Ende dürfte den Kerpener allerdings nicht zufriedenstellen. Glücklicher war da schon der viertbeste Deutsche: Adrian Sutil beendete das Rennen auf Rang 14. Der modifizierte Spyker zeigte sich deutlich konkurrenzfähiger und Sutil konnte vor seinem ersten Boxenstopp sogar bis auf Rang zwölf vorfahren. „Wir haben das Beste daraus gemacht“, freute sich Sutil nach Rennende.

Einen kurzen Auftritt hatte dagegen Sebastian Vettel. Wieder einmal schlug der Fehlerteufel bei Toro Rosso zu: Ein Technik-Defekt an der Lenkung stoppte den Heppenheimer bereits in der achten Runde.

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