GP Belgien

Massa mit Tagesbestzeit

Foto: dpa 54 Bilder

Am ersten Trainingstag im belgischen Spa hatten die Piloten mit der wechselhaften Bedingungen zu kämpfen. Die schnellste Zeit am Freitag (5.9.) konnte Ferrari-Pilot Felipe Massa bereits am Vormittag fahren.

Bei seiner schnellsten Runde in 1:47.284 Minuten war der Brasilianer in der ersten Session auf trockener Strecke gut drei Zehntel schneller als Teamkollege Kimi Räikkönen. Der Weltmeister war dabei nicht nur auf der Strecke forsch unterwegs: Gleich zweimal wurde der Finne mit erhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse gemessen. Einmal vier km/h  und einmal zwölf km/h zu schnell machten 4.900 Euro Strafen.

Drei Zehntel hinter Räikkönen reihten sich die beiden McLaren-Piloten Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes am Vormittag ein. Auch Sebastian Vettel gab nach seiner guten Vorstellung in Valencia beim ersten Auftritt in Spa wieder ein positives Bild ab. Mit Rang acht am Vormittag und Platz sieben am Nachmittag ist der Heppenheimer wieder ein heißer Anwärter auf die Punkte. 

Auch die anderen vier Deutschen präsentierten sich am Freitag in Spa in guter Form. Nachdem Timo Glock schon am Morgen mit Platz neun aufhorchen ließ, konnten am Nachmittag mit Nico Rosberg auf Rang sechs, Adrian Sutil auf acht und Nick Heidfeld auf zehn noch drei weitere Deutsche in die Top Ten fahren.

Das Williams-Team testete am Vormittag zwei verschiedene Frontflügel-Varianten. "Das Untersteuern ist zwar nicht weg, aber das Auto ist schneller", so das nüchterne Fazit von Nico Rosberg. "Wir wussten, dass es nur ein kleiner Schritt ist. Trotzdem hätte ich mir natürlich etwas mehr erhofft." Der neue Flügel soll aber auf jeden Fall am Rennsonntag im Einsatz sein.

Mischbedingungen am Nachmittag

In der zweiten Trainingssession hatten die Piloten wetterbedingt allerdings keine Chance mehr, Zeitenverbesserungen zu erzielen. Bei leichtem Regen und wechselnden Grip-Bedingungen auf der Strecke fuhr Ex-Weltmeister Fernando Alonso kurz vor dem Ende die schnellste Runde, die eine gute Sekunde über der Zeit in der Früh lag.

Die rutschigen Bedingungen auf der Ardennen-Achterbahn sorgten auch für den ein oder anderen Abflug. Vor allem die Rivage-Kurve forderte gleich mehrere Opfer: Zuerst rutsche Kimi Räikkönen rückwärts in die Bande und beschädigte dabei eine Leitplanke. Das dahinter angestaute Waser floss auf die Strecke und verursachte direkt den nächsten Dreher von Giancarlo Fisichella.

Nach einer kurzen Trainingsunterbrechung  schlug später an selber Stelle auch noch Nelsinho Piquet an die Bande ein. Der Brasilianer war auf den feuchten Curbs ausgerutscht, konnte nach einem kurzen Dreher aber weiterfahren.

-> GP Belgien: Ergebnis 2. Freies Training
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