GP Belgien

Regenchaos im Samstags-Training

Foto: Ferrari

Lediglich 13 Minuten konnten die Fahrer im strömenden Regen in Spa Francorchamps fahren. Der Rest der zwei mal 45 Minuten Training fiel aus Sicherheitsgründen aus. Die Ferrari ruderten am Ende als Schnellste durch die Fluten.

Weil der Rettungshubschrauber im Ernstfall wegen der tiefen Wolken über Francorchamps nicht hätte starten können, mussten die Autos bis 10.45 Uhr am Samstag (28.8.) in den Boxen bleiben. Erst eine Viertelstunde vor Ablauf des letzten freien Trainings wurden die Fahrer für eine Viertelstunde auf die Strecke gelassen.

Mehr als sechs Runden schaffte keiner der Piloten in dieser Sitzung. Lediglich einmal konnte jeder zur Abstimmungsänderung an die Box kommen. Olivier Panis rodelte mit seinem Toyota ins Kiesbett, dann knickte Antonio Pizzonia sein linkes Vorderrad bei einem Ausritt ab. "Wir hätten unsere neue Aerodynamik in diesen freien Trainings gerne besser abgestimmt, aber das ist jetzt buchstäblich ins Wasser gefallen", sagte BMW-Sportchef Mario Theissen.

Abbruch nach Unfall

Nicht einmal die Viertelstunde wurde zu Ende gefahren, denn Gianmaria Bruni stopfte seinen Minardi ausgangs Eau Rouge in die Leitplanken. Zwei Minuten vor dem regulären Ende stoppten rote Flaggen die Übungseinheit, bei der Rubens Barrichello mit rund acht Zehntelskunden Vorsprung vor Michael Schumacher die schnellte Runde drehte. Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes war als Dritter bester Michelin-Fahrer.

Michael Schumachers starke Sektorenzeit im kurvenreichen Mittelsektor lässt darauf schließen, dass der Weltmeister eine Regenabstimmmung probierte. Da am Sonntag trockenes Wetter angesagt ist und Änderungen am Setup nach dem Qualifying verboten sind, müssen die Fahrer um 13 Uhr mit einer Trockenabstimmung ins nasse Einzelzeitfahren gehen. Es sei denn, der ein oder andere pokert zugunsten eines guten Startplatzes.

GP Belgien, Ergebnis 4. Training

1. Rubens Barrichello, Ferrari: 1:57,085 Minuten
2. Michael Schumacher, Ferrari: 1:57,906Minuten
3. Kimi Raikkönen, McLaren Mercedes: 1:57,975 Minuten
4. Giancarlo Fisichella, Sauber Petronas: 1:58,138 Minuten
5. David Coulthard, McLaren Mercedes: 1:58,434 Minuten
6. Felipe Massa, Sauber Petronas: 1:58,864 Minuten
7. Jenson Button, BAR Honda: 1:19,182 Minuten
8. Jarno Trulli, Renault: 1:59,519 Minuten
9. Takuma Sato, BAR-Honda: 2:00,088 Minuten
10. Fernando Alonso, Renault: 2:01,475 Minuten
11. Riccardo Zonta, Toyota: 2:02,175 Minuten
12. Christian Klien, Jaguar Cosworth: 2:02,411 Minuten
13. Mark Webber, Jaguar Cosworth: 2:02,501 Minuten
14. Juan Pablo Montoya, Williams BMW: 2:02,559 Minuten
15. Olivier Panis, Toyota: 2:02,592 Minuten
16. Nick Heidfeld, Jordan Ford: 2:03,556 Minuten
17. Giorgio Pantano, Jordan Ford: 2:04,131 Minuten
18. Gianmaria Bruni Minardi Cosworth: 2:05,485 Minuten
19. Antonio Pizzonia, Williams BMW: 2:07,337 Minuten
20. Zsolt Baumgartner, Minardi Ford: 2:09,428 Minuten

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