GP Belgien

Zwei Ferrari in Reihe eins

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Kimi Räikkönen startet beim Großen Preis von Belgien in Spa (16.9.) vom ersten Startplatz. Mit einer Zeit von 1:45,994 Minuten distanzierte Räikkönen seinen Teamkollegen Felipe Massa um winzige 0,016 Sekunden.

Beide McLaren-Mercedes sicherten sich in einem spannenden Qualifying die zweite Startreihe. Nachdem bereits Massa, Räikkönen und Hamilton die Ziellinie im driten und letzten Qualifikationssegment (Q3) gekreuzt hatten, verbesserte sich Fernando Alonso noch auf den dritten Rang, nur eine Zehntelsekunde hinter dem Trainingsschnellsten. Lewis Hamiltons Rückstand auf Räikkönen war mit 0,412 Sekunden vergleichsweise hoch.

Kubica muss nach hinten

Dahinter belegten Robert Kubica, Nico Rosberg und Nick Heidfeld die Plätze. Kubica kann allerdings seinen fünften Platz nicht in Anspruch nehmen. Wegen eines Motorschadens muss der Pole mit neuem Aggregat ausgerüstet um zehn Pläte nach hinten strafversetzt aus der 15. Position starten. Mark Webber, Jarno Trulli und Heikki Kovalainen runden die Top Ten ab. Somit sind sieben von elf Teams in den Top Ten vertreten.

Während in Q1 Fernando Alonso vor Felipe Massa die Nase vorn hatte, behaupteten sich in der zweiten Qualifikationssektion Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton an der Spitze. Räikkönen konnte sich um 1,2 Sekunden steigern, Hamilton sogar um 1,3 Sekunden. Neben Giancarlo Fisichella kam auch Ralf Schumacher als Zwölfter nicht weiter. Hinter dem Wahl-Österreicher belegten David Coulthard und Jenson Button die Plätze.

Vettel scheitert knapp

Bereits in Q1 mussten Sebastian Vettel und Adrian Sutil die Segel strechen. Toro Rosso-Pilot Vettel hatte dabei ausgesprochenes Pech, weil er um lächerliche fünf Tausendstelsekunden zu langsam war - und von seinem Teamkollegen Tonio Liuzzi am Einzug in das zweite Qualifikationssegment Q2 geschlagen wurde. Dies ist umso ärgerlicher für den 20-Jährigen aus Heppenheim, weil er in allen Trainings schneller war als Liuzzi.

Immerhin konnte sich Vettel vor Rubens Barrichello im Honda behaupten, der morgen nur auf Startplatz 18 steht. Adrian Sutil im Spyker setzte sich erneut auf Platz 20 gut in Szene. Der Gräfelfinger war wiederum mit anderthalb Zehntelsekunden deutlich schneller als SuperAguri-Pilot Anthony Davidson, der bereits am gesamten Wochenende über ein unfahrbares Auto geklagt hat.

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