GP Brasilien 2014 (Training 3)

Rosberg wieder vor Hamilton

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Brasilien - Sao Paulo - 7. November 2014 Foto: xpb 91 Bilder

Mercedes-Pilot Nico Rosberg sicherte sich im dritten Training zum GP Brasilien die dritte Bestzeit vor Lewis Hamilton. Williams-Duo Felipe Massa und Valtteri Bottas sind schnellste Verfolger.

Im dritten Training zum GP Brasilien am Samstagmorgen gab es einiges für die Teams zu tun. Weil die zweite Sitzung am Freitag gleich drei Mal unterbrochen wurde, musste man Longrun-Simulationen nachholen. Über Nacht hatte es zudem geregnet, was den Reifenabrieb von der Strecke spülte. Im Training war es jedoch wieder trocken, obwohl Regen angekündigt war.

Hamilton lässt Balance verstellen

Auf eine Runde gesehen, war erneut Nico Rosberg der Mann, den es zu schlagen galt. Der Deutsche ließ seinem Trainings-Rivalen Lewis Hamilton in allen Trainings keine Chance. Mit seiner Bestzeit von 1.10,446 Minuten nahm er Hamilton 0,114 Sekunden ab. Bei dem Briten lief das Training nicht ganz nach Plan. Er hatte in der ersten Kurve einen Dreher, schien sich im Auto nicht ganz wohlzufühlen und ließ anschließend die Balance des Autos verstellen, was einige Zeit kostete.

Zweite Kraft war einmal mehr Williams. Zu Beginn der Sitzung, die sich mit 31 Grad Asphalttemperatur deutlich kälter als am Freitag zeigte, mischte Felipe Massa auf den Medium-Reifen ganz vorne mit. Aber auch auf den weichen Reifen sprang für den Brasilianer der dritte Platz heraus. Valtteri Bottas fehlten knapp 0,2 Sekunden auf die Vorlage seines Teamkollegen.

Vettel nur Elfter

Daniel Ricciardo holte mit Platz fünf für Red Bull die Kohlen aus dem Feuer. Der Australier schenkte Sebastian Vettel, der Elfter wurde, mit 0,8 Zehnteln Vorsprung ordentlich ein. Hinter Ricciardo hatten Jenson Button und Kimi Räikkönen ihre Teamkollegen auf den Rängen sechs und sieben ebenfalls im Griff. Fernando Alonso und Kevin Magnussen mussten sich auf Platz acht und neun hinten anstellen. Die Top-Ten komplettiert Daniil Kvyat im Toro Rosso.

Für Sauber brachten die kälteren Temperaturen, die man sich erhofft hatte, keinen riesigen Schritt nach vorne. Adrian Sutil wurde 13. Noch besorgter dürfte man bei Force India sein, denn Nico Hülkenberg und Sergio Perez belegten die letzten beiden Plätze. Perez kam am Samstag zum ersten Mal zum Fahren, da am Vortag der Motor beim Unfall von Testfahrer Daniel Juncadella so stark beschädigt wurde, dass das Auto zum zweiten Training nicht mehr rechtzeitig fertig wurde.

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