GP Brasilien

Bestzeit für WM-Leader Hamilton

Foto: dpa

Beim zweiten freien Training zum Großen Preis von Brasilien setzte McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton die Pace. Der in der WM führende Brite konnte auf nahezu abgetrockneter Rennstrecke mit einer Rundenzeit von 1,12,767 Minuten die Bestmarke erzielen.

Dahinter folgten sein spanischer Teamkollege Fernando Alonso sowie das Ferrari-Duo Felipe Massa und Kimi Räikkönen.

Das 90-minütige zweite Training startete auf abtrocknender Strecke. Die McLaren-Mercedes-Piloten Fernando Alonso und Lewis Hamilton setzten die ersten Bestzeiten. Peu á peu trocknete der Asphalt immer weiter auf, die Rundenzeiten purzelten. Nach einer Stunde hatte BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica die Spitze der Zeitenliste übernommen, doch die WM-Topteams konterten geschlossen: Am Ende des zweiten gezeiteten Trainings belegten die McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Fernando Alonso die ersten beiden Plätze, getrennt um nur 0,122 Sekunden.

Bestrafung möglich

Die Bestzeit des WM-Führenden Hamilton kam dabei unter besonderen Umständen zustande: Weil Hamilton unerlaubterweise im ersten Training zwei Sätze Regenreifen verwendete und das Team den Fehler selber bei der FIA anzeigte, steht am Freitagnachmittag (19.10.) noch eine Verhandlung mit den Sportkommissaren an. Möglicherweise wird Lewis Hamilton sogar bestraft, was seine WM-Chancen am Rennsonntag unter Umständen minimieren könnte.?

Weil die FIA keinen Strafenkatalog für Verstöße festgelegt hat, liegt das Strafmaß im Ermessen der Sportkommissare. Theoretisch könnte Hamilton also sogar um fünf oder zehn Plätze in der Startaufstellung zurückversetzt werden.

Ferrari dicht dahinter

Mit einem Rückstand von drei Zehntelsekunden belegte das Ferrari-Pärchen Felipe Massa und Kimi Räikkönen die Plätze drei und vier. Wie das McLaren-Duo spulten auch die Roten fleißig Runden ab: Massa und Räikkönen fuhren insgesamt 30 Runden, Hamilton und Alonso 27 und 28 Runden.

Das BMW-Sauber-Team schaffte Platz sechs mit Robert Kubica, sein deutscher Teamkollege Nick Heidfeld kam mit einem Rückstand von 1,018 Sekunden auf Platz zehn. Auch die weiteren deutschen Piloten konnten sich ordentlich platzieren: Williams-Pilot Nico Rosberg fuhr auf Platz sieben, Toyota-Mann Ralf Schumacher schaffte Platz elf und ToroRosso-Pilot Sebastian Vettel beendete die zweite Trainingssitzung auf Platz 17.

Zweites Training regenfrei

Bestimmendes Thema im Fahrerlager war neben dem Vergehen von McLaren-Mercedes das Wetter in Sao Paulo: Die Gebete der Teams wurden am Freitagnachmittag vom Wettergott erhöht. Das zweite freie Training zum Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo blieb von weiteren Niederschlägen verschont. Somit konnten sich die Teams den dringend benötigten Longruns widmen, um den neuen Streckenbelag von Interlagos zu inspizieren und die superweiche Reifenmischung, die Bridgestone neben dem normalen weichen Compound für das WM-Finale zur Verfügung stellt, auszutesten.

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