GP Brasilien

Massa mit Bestzeit im 3. Training

Foto: dpa

Das dritte freie Training zum GP von Brasilien wurde zur Beute von Ferrari: Felipe Massa markierte mit einer Rundenzeit von 1.11,810 Minuten die absolute Bestzeit, sein finnischer Teamkollege Kimi Räikkönen verlor das teaminterne Duell um 0,132 Sekunden und belegte Platz drei.

Im Ferrari-Sandwich klassierte sich WM-Leader Lewis Hamilton mit einem Rückstand von 0,124 Sekunden auf Platz zwei. Beim letzten Training vor dem entscheidenden Zeittraining am Samstagabend (18.00 Uhr MEZ) lieferte die Scuderia Ferrari eine gute Teamleistung: Die Roten führten fast über die gesamte einstündige Trainingsession die Zeitenliste an. Nur gegen Ende des Trainings konnte McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton mit den supersoften Reifen kontern und eine konkurrenzfähige Rundenzeit erzielen. Zuvor verloren die Silberpfeile geschlossen eine halbe Sekunde auf die Ferrari-Piloten. Fernando Alonso belegte nur Platz acht und wies bereits einen Rückstand von 0,784 Sekunden auf die Bestzeit von Massa auf.

Diese Konstellation kommt generell etwas unerwartet, da die Experten vor dem letzten Formel 1-Rennwochenende der Saison 2007 in Brasilien einen klaren Vorteil bei McLaren-Mercedes orteten: das McLaren-Chassis hätte Vorteile im langsamen Streckenabschnitt von Interlagos und harmoniere zudem besser mit der superweichen Reifenmischung von Bridgestone. Doch im einstündigen Training am Samstagvormittag lief Ferrari zu großer Form auf und distanzierte die Verfolger nachhaltig. Die Nachricht an WM-Gegner McLaren ist unmissverständlich: Ferrari wird alles tun, um das Titelrennen bis zur letzten Sekunde offen zu halten.

Einige Überraschungen

Hinter den Top-Drei konnten einige Piloten für Überraschungen sorgen: So klassierte sich Red Bull-Pilot Mark Webber auf Platz vier, Toyota-Mann Jarno Trulli schaffte Platz fünf, während sein deutscher Teamkollege Ralf Schumacher mit einem Rückstand von 1,2 Sekunden das Training auf Position 14 beendete.

Die weiteren deutschen Piloten balgten sich allesamt am Ende der Top-Ten-Skala: BMW-Pilot Nick Heidfeld eroberte mit einer Rundenzeit von 1.12,579 Minuten Platz sieben, noch vor Fernando Alonso. Auf Platz neun und zehn liefen ToroRosso-Pilot Sebastian Vettel und Williams-Hoffnung Nico Rosberg ein.

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