GP Brasilien

Motoren-Vorteil Hamilton?

Foto: BMW AG 74 Bilder

Während Fernando Alonso beim Saisonabschluss mit dem selben Motor wie in China antreten muss, können seine beiden Titel-Konkurrenten mit neuen Aggregaten an den Start gehen.

Das ganze Jahr über spielten die Motoren nur eine untergeordnete Rolle. Laut aktuellem Reglement durften die Teams während der Saison keine Änderung an der Triebwerkstechnik vornehmen. Doch ausgerechnet zum letzten Rennen könnte es ein besonderer Vorteil sein, mit einem frischen Aggregat im Heck anzutreten.

Motorabstimmung für ein Rennen

Auch wenn die reine Motorenentwicklung auf die Peripherie wie z.B. die Form des Auspuffrohrs beschränkt ist, können Teams dank der gesunkenen Kilometerleistung ganz anders mit dem Triebwerk umgehen. Der Achtzylinder muss nun nur noch 500 anstatt 1.000 Kilometer durchhalten. "Das heißt, wir können den Motor härter rannehmen", bestätigte Ferrari.

Bei der Scuderia gehen beide Autos mit frischen Blöcken an den Start. Die Ingenieure aus Maranello versprechen sich dadurch keinen unwesentlichen Vorteil. "Wir können höhere Drehzahlen fahren und somit die maximale Leistung rausholen. Außerdem verträgt der Motor höhere Temperaturen." Durch die Höhenlage von Interlagos liegt die zur Verfügung stehende Power unter dem Niveau anderer Strecken. Dazu kommt die lange ansteigende Start-Ziel Gerade, bei der jedes PS zählt.

McLaren predigt Gleichberechtigung

Bei McLaren will man dagegen unter allen Umständen den Eindruck vermeiden, Hamilton hätte mit seinem fabrikneuen Aggregat einen Vorteil gegenüber dem Teamkollegen. Und so wurden die Verantwortlichen nicht müde zu betonen, dass beide Fahrzeuge mit der gleichen Ausbaustufe nach Brasilien kommen. Die Frage ist nur, ob der junge Brite vielleicht ein wenig mehr aus seinem Mercedes-V8 rausquetschen kann als sein spanischer Widersacher.

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