GP China 2013 (Ergebnis Training 1)

Rosberg holt Bestzeit für Mercedes

Nico Rosberg - Formel 1 - GP China - 12. April 2013 Foto: xpb 105 Bilder

Nico Rosberg hat mit der Bestzeit im ersten Training beim GP China erneut gezeigt, wie gut ihm die Strecke in Shanghai liegt. Lewis Hamilton unterstrich mit Platz zwei, dass Mercedes zu den Favoriten zählt. Mark Webber wurde Dritter.

China ist ein historisches Pflaster für Mercedes. Im vergangenen Jahr holte Nico Rosberg auf dem Shanghai International Circuit den ersten Sieg seit dem Comeback für die Silberpfeile. Rosberg betont immer wieder, wie gut ihm die Strecke liegt. Und das zeigte er im ersten Training am Freitagvormittag bei rund 21°C und bewölktem Himmel erneut. Er sicherte sich auf dem 5,541 Kilometer langen Kurs die Bestzeit mit 1:36,717 Minuten.

Mercedes mit Updates

Damit ließ er Teamkollege Lewis Hamilton klar hinter sich. Der Brite hinkte mit 0,454 Sekunden Rückstand hinterher. Ob es an seiner Gesundheit liegt? Hamilton musste am Donnerstag seine Presse-Termine absagen, weil er mit geschwollenen Augen und einer Allergie zu kämpfen hatte.

Mit der Doppelspitze beweist Mercedes auch, dass Red Bull sich in Acht nehmen muss. Die Mannschaft um Ross Brawn rüstete für den GP China noch einmal auf und brachte ein neues Technik-Paket mit. Dazu gehören ein neuer Front- und Heckflügel, Modifikationen an der Kühlung und an den Bremsbelüftungen. Auch Red Bull hat seine Hausaufgaben in der Pause nach dem GP Malaysia gemacht und Neuerungen im vorderen Bereich des Autos dabei. Mark Webber büßte auf Rang drei allerdings 0,941 Sekunden auf Rosberg ein. Sebastian Vettel landete auf dem vierten Platz mit 1,225 Sekunden Rückstand.

Dahinter belegte Fernando Alonso im Ferrari die fünfte Position. Ferrari experimentierte mit Farbe am neuen Frontflügel. Außerdem gibt es neue Motorabdeckungen mit zwei Öffnungen am Auto. Felipe Massa wurde Siebter, dazwischen schob sich Jenson Button im McLaren. Die Truppe aus Woking kündigte für China große Updates an, über deren Wirkung sich momentan aber nur spekulieren lässt.

Sauber hat noch Arbeit vor sich

Adrian Sutil bestätigte mit dem achten Platz die gute Form von Force India. Er hielt Romain Grosjean im Lotus hinter sich, der in China erstmals in den Genuss des neuen Lotus-Pakets aus Malaysia kam. Sutil ließ auch Teamkollege Paul di Resta auf dem zehnten Rang keine Chance. Kimi Räikkönen verpasste die Top Ten und wurde nur Elfter. Der Finne testete im Training Veränderungen an der Verkleidung im hinteren Bereich des Autos.

Für Sauber sieht es nach einem arbeitsreichen Wochenende aus. Nico Hülkenberg hatte schon in Malaysia über Funk geklagt, dass man noch viel Arbeit vor sich habe. In China probierten die Schweizer unter anderem einen neuen Heckflügel aus. Trotzdem reichte es nur zu Platz 14 für Hülkenberg. Esteban Gutierrez beendete das erste Kräftemessen auf Rang 18.

Einen Hingucker zum Schluss des Trainings bescherte Sergio Perez den wenigen Zuschauern. Der Mexikaner schoss mit seinem McLaren vor der Boxeneinfahrt übers Ziel hinaus, verbremste sich und krachte in die Bande.

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