GP China 2013 (Ergebnis Training 3)

Ferrari-Doppelspitze im dritten Training

Fernando Alonso - Formel 1 - GP China -12. April 2013 Foto: Ferrari 95 Bilder

Ferrari präsentierte sich nach der beeindruckenden Vorstellung im zweiten Training weiterhin stark. Diesmal lautete die Reihenfolge allerdings Fernando Alonso vor Felipe Massa. Lewis Hamilton wird Dritter vor Sebastian Vettel.

Am Samstagvormittag zeigte sich das gleiche Bild wie am Freitag. Auf den härteren Reifen hat Mercedes das Zepter in der Hand, auf der weicheren Mischung scheint sich Ferrari am wohlsten zu fühlen. Fernando Alonso lieferte mit einer Zeit von 1.35,391 Minuten die schnellste Runde in der Generalprobe zum Qualifying ab. Er knöpfte seinem Teamkollegen Felipe Massa, der Zweiter wurde, immerhin 0,622 Sekunden ab. Bei Ferrari testeten beide Piloten einen neuen Frontflügel.

Rosberg muss aufgeben

Mercedes konnte im Kampf um die Bestzeit am Ende des Trainings aber auch nicht mit voller Kraft kämpfen. Nico Rosberg musste vorzeitig aufgeben, weil er mit einem technischen Problem haderte. Über Funk gab er durch: "Irgendwas ist mit den Federn nicht in Ordnung. Ich setze ständig auf." Ihm blieb deshalb nur der 14. Rang. Lewis Hamilton, der Rosberg auf den härteren Pneus im Griff hatte, musste seinen ersten Versuch auf den Soft-Reifen abbrechen. Bei seinem zweiten Anlauf sprang immerhin die drittbeste Zeit heraus. Im Vergleich zur härteren Mischung verbesserte er sich um 0,9 Sekunden. Allerdings war er auch einer der ersten Fahrer mit weichen Reifen auf der Strecke.

Red Bull konnte noch kein Highlight setzen. Sebastian Vettel und Mark Webber kamen nicht über die Positionen vier und fünf hinaus. Vettel fehlten 0,895 Sekunden auf Alonsos Bestzeit, Webber 1,029 Sekunden. Adrian Sutil fiel einmal mehr positiv auf. Der Force India-Pilot lieferte eine tadellose Runde ab und sicherte sich damit den sechsten Platz im Klassement. Dahinter reihte sich Kimi Räikkönen ein. Er war schon sehr früh auf der Strecke, weil über Nacht noch Änderungen am Setup vorgenommen wurden.

Auch bei McLaren standen am Freitag neue Teile auf der Probe. Während Jenson Button noch nicht ganz überzeugt vom Fortschritt schien, klang Sam Michael durchaus optimistisch. Das Training schloss Button auf dem achten Rang ab, Sergio Perez wurde Neunter. Es gibt also noch Raum für Verbesserung.

Hülkenberg verbessert sich

Bei Sauber war man mit den Evaluationen vom Freitag ganz zufrieden. Das unterstreicht auch Nico Hülkenbergs zehnter Platz. Am Freitag fuhr er auf 14 und 17 noch im Nirwana herum. Esteban Gutierrez hat mit knapp einer Sekunde Rückstand auf den Teamkollegen aber noch etwas Lernbedarf. Ganz knapp an den Top-Ten schrammten die Toro-Rosso-Piloten Jean-Eric Vergne und Daniel Ricciardo vorbei. Romain Grosjean dürfte im Lotus alles andere als zufrieden gewesen sein. Er wurde nur 18. Der Lotus-Pilot ließ seinen Auspuff wohl auf die ältere Version zurückbauen, weil er mit der neuen Version am Freitag nicht zurecht kam.
 

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