Daniel Ricciardo  - GP China 2014 xpb
Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014
Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014
Impressionen - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014
Ferrari - Formel 1 - GP China - Shanghai - 18. April 2014 90 Bilder

GP China 2014 (Training 3)

Regen bremst Shanghai-Action

Pünktlich zum Qualifying-Samstag wurde es feucht in Shanghai. Nach nächtlichem Dauerregen absolvierten die F1-Piloten im dritten Training die ersten Übungsrunden auf nasser Strecke. Schnellster Pilot auf dem rutschigen Untergrund war Daniel Ricciardo im Red Bull.

Die Meteorologen haben Regen vorhergesagt – und sie sollten Recht behalten. In der Nacht fielen die ersten Tropfen aus dem grauen Himmel. Wegen der kühlen Temperaturen und mangels direkter Sonneneinstrahlung trocknete der Asphalt auch in den längeren Regenpausen am frühen Morgen nicht ab. Immer wieder tröpfelte es leicht, was für konstant feuchte Bedingungen sorgte.

Teams ohne Risiko auf feuchter Strecke

Die Action auf der Strecke wurde durch den rutschigen Untergrund nachhaltig eingebremst. Die Regenreifen sind für das ganze Wochenende streng limitiert. Niemand wollte seine kostbaren Intermediates vor dem Qualifying verheizen. Dazu kam das Risiko von Abflügen, die sich wegen der kurzen Pause zum entscheidenden Zeittraining ebenfalls niemand leisten kann.
 
So war es keine große Überraschung, dass sich die gefahrenen Runden in Grenzen hielten. Am wenigsten war Fernando Alonso unterwegs. Nur eine Installationsrunde für den Ferrari-Pilot. Neben dem Spanier verzichteten auch McLaren-Pilot Kevin Magnussen sowie die beiden Mercedes-Fahrer Nico Rosberg und Lewis Hamilton auf eine fliegende, gezeitete Runde. Bei Rosberg kamen auch noch kleinere Probleme mit den Bremsen dazu.

Vettel mit Problemen, Ricciardo mit Bestzeit

Am schnellsten war Daniel Ricciardo unterwegs. Der Red Bull dürfte im Regen deutlich bessere Chancen gegen die PS-starken Mercedes-Teams haben. Power spielt auf feuchtem Untergrund eine weniger bedeutende Rolle. Auf trockener Piste verlieren die Renault-Autos alleine auf der langen Geraden 7 Zehntel, wie Red Bull-Teamchef Christian Horner vorrechnete. Sebastian Vettel landete übrigens nur auf Rang 11 im dritten Training. Der Weltmeister klagte mal wieder über kleinere Probleme mit dem Hybrid-Antrieb.
 
Auch bei Pastor Maldonado streikte die Technik wieder einmal. Nachdem der Venezolaner schon gestern wegen eines selbstverschuldeten Crashs wenig zum Fahren kam, gab es auch im dritten Training nur 4 Runden. Dann wurde er von den Ingenieuren angewiesen, das Auto wegen Antriebsproblemen am Streckenrand abzustellen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme hieß es von Lotus. Sollte eine längere Reparatur fällig sein, droht Maldonado den Einsatz im Qualifying zu verpassen.

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