GP China

Vier Fahrer in 0,186 Sekunden

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Enger geht es nicht. Die ersten vier Fahrer lagen beim Auftakttraining zum GP China in Shanghai nur um 0,186 Sekunden voneinander getrennt.

Das lässt ein spannendes Rennen zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes erwarten. Kimi Räikkönen führte die Zeitenliste mit 1.37,094 Minuten an. Nur 0,084 Sekunden dahinter: Weltmeister Fernando Alonso. Felipe Massa folgte mit 0,104 Sekunden Abstand, und letzter im Quartett der großen Vier war Shanghai-Neuling Lewis Hamilton mit einem Rückstand von 0.186 Sekunden auf Räikkönen.

Rosberg best of the rest

Von den anderen 18 Fahrern kam wieder einmal Nico Rosberg den Ferrari und McLaren mit 1.37,707 Minuten am nächsten. Die Toyota machten wieder mal eine passable Figur, offenbar weil die Strecke in das Aerodynamikprofil des Autos passt. Jarno Trulli belegte den siebte, Ralf Schumacher in seinem vorletzten Toyota-Rennen den 12. Platz. Für Sebastian Vettel lief es noch nicht nach Wunsch. Mit 1.39,898 Minuten war der Toro Rosso-Pilot nur 20. Vettel hofft, dass am Sonntag wie angekündigt der große Regen kommt.

Während BMW-Pilot Robert Kibica mit 1.38,130 auf Platz sechs landete, musste Nick Heidfeld wie schon in Fuji mit einem Getriebeproblem das Training abbrechen. Durch ein Leck war Öl ausgetreten und hatte sich entzündet. Aufatmen in der BMW-Box. Als man die Bilder des rauchenden BMW fürchtete schon einen Motorschaden, was bedeutet hätte, dass Heidfeld um zehn Startplätze hätte zurückgestuft werden müssen. Dieses Schicksal trifft Sebastian Vettel als Strafe für die Kollision mit Mark Webber hinter dem Safety-Car beim GP Japan am vergangenen Wochenende.

WM-Leader droht Strafe

Auch Lewis Hamilton könnte eine Strafversetzung in der Startaufstellung drohen. Die Sportkommissare wollen sich heute um 15.30 Uhr Ortszeit (9.30 Uhr MESZ) darüber unterhalten, ob der WM-Spitzenreiter dafür bestraft werden muss, dass er hinter dem Safety-Car ohne erkennbaren Grund extrem stark verzögert hat, was der Auslöser für die Kollision Vettel/Webber gewesen sein soll. Die Kollegen echauffieren sich immer noch über die Aktion des McLaren-Piloten. "Er hat einen Scheiss-Job gemacht", fluchte Mark Webber. Der Australier will, dass FIA-Rennleiter Charlie Whiting das Video des Unfalls bei der Fahrerbesprechung zeigt, "damit alles wissen, wovon wir sprechen."

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