GP China

Wieder Sieg für Barrichello

Foto: dpa

Ferrari-Fahrer Rubens Barrichello holte sich in Shanghai seinen zweiten Saisonsieg in zwei Wochen vor Jenson Button (BAR-Honda) und Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes). Michael Schumacher kam nach Pannen und Fehlern nur zu Rang zwölf.

Nur bis zur Rennhalbzeit konnte wenigstens Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes dem perfekt gestarteten Rubens Barrichello folgen. Der Brasilianer fuhr ein fehlerloses Rennen und holte sich im überlegen Ferrari mühelos seinen neunten Grand Prix-Sieg, nur zwei Wochen nach seinem ersten Saisonerfolg in Monza. „Die Reifen haben super gehalten, und so konnte ich dem Druck standhalten und immer kurz vor den Boxenstopps richtig angreifen", sagte der glücklcihe Sieger.

Jenson Button münzte eine Zweistoppstrategie in einen zweiten Rang vor Räikkönen um und baute mit Hilfe von Takuma Sato für das BAR-Honda-Team den Vorsprung im Konstrukteurspokal (neun Punkte) weiter aus, denn die Renault-Männer Fernando Alonso und Jacques Villeneuve kamen über die Plätze vier und elf nicht hinaus.

Motorwechsel bei Schumi

Das Rennen des Weltmeisters war von vorneherein verkorkst. Erst fand sich ein Wasserleck am Motor, der gewechselt werden musste. Das Team ließ Michael Schumacher aus der Boxengasse starten. Bei der Aufholjagd rasselte Schumacher erst in den Jaguar von Christian Klien, dann drehte er sich und verlor einen bereits eroberten Punkterang. Ein Reifenschaden hinten links besiegelte 20 Runden vor Schluss das Schicksal des ohne Siegchance fahrenden Tabellenführers. Es blieb Rang zwölf und als einziger Trostpreis die schnellste Runde des Rennens in 1:32,238 Minuten.

Auch für Ralf Schumacher endete der Nachmittag nicht erfreulich. David Coulthard rempelte den Williams-Fahrer an. Der Deutsche drehte sich in der Boxeneinfahrt mit einem Reifenschaden hinten rechts und stieg aus, Coulthard fuhr sich den linken Vorderreifen platt und rutschte auf Platz neun ab. Vor dem Schotten kamen die beiden Sauber von Giancarlo Fisichella und Felipe Massa ins Ziel.

Kein Lohn für Heidfeld

Unbelohnt blieb wieder einmal die Vorstellung von Nick Heidfeld im Jordan, der sich dank vollem Tank anfangs bis auf den sechsten Rang nach vorn arbeitete, aber am Ende nur auf Rang 13 kam. Timo Glock im zweiten Jordan landete nach einem unauffälligen Rennen auf Rang 15.

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