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GP Deutschland 1979 am Hockenheimring

Williams feiert Doppelsieg in Hockenheim

Das Formel 1-Rennen 1979 auf dem Hockenheimring wird von Williams dominiert. Die spannende Frage lautet am Ende nur, ob Alan Jones oder Clay Regazzoni den Siegerkranz mitnehmen darf. Aus deutscher Sicht gibt es dagegen nicht viel zu feiern.

Pole: Jean-Pierre Jabouille (Renault)    1.48,48 min

1. Alan Jones (Williams-Cosworth)    1:24.48,83 h
2. Clay Regazzoni (Williams-Cosworth)    + 2,91 s
3. Jacques Laffite (Ligier-Cosworth)    + 18,39 s

Die Rolle der dominanten Lotus vom Vorjahr übernehmen 1979 in Hockenheim die beiden Williams. Alan Jones und Clay Regazzoni feiern einen nie gefährdeten Doppelsieg.

Jones setzt sich früh an die Spitze

Der Trainingsschnellste Jean-Pierre Jabouille (Renault) profitiert dank seiner Turbo-Power auf den Geraden, verliert im Startgetümmel aber bereits zwei Positionen. Jacques Laffite ist schnell wieder überholt, doch Jones erweist sich als harte Nuss. Der Australier holt sich im Motodrom immer genügend Vorsprung heraus, um auf den Geraden gegen den um 15 km/h schnelleren Renault zu überleben.

Sieben Runden lang macht sich Jabouille im Windschatten von Jones breit, dann kreiselt er in der Sachskurve bei einem Verzweiflungsangriff von der Strecke. Regazzoni im zweiten Williams kämpft erst Jody Scheckter und dann Jacques Laffite nieder.

Probleme für Jones im Hockenheim-Finale 1979

Im Finale schließt er bis auf drei Sekunden auf seinen Stallgefährten auf. Bei Jones bahnt sich ein schleichender Plattfuß rechts hinten an. Außerdem setzt der Motor in Rechtskurven aus. Überholen hätte Regazzoni nur dürfen, wenn Jones ernste technische Probleme bekommen hätte. Der Australier ist die klare Nummer eins im Stall.

Am Ende rettet ihn der große Rückstand der Verfolger. Dem drittplatzierten Laffite fehlen bereits 20 Sekunden auf das Williams-Duo. Die deutschen Fahrer reisen mit wenig Zählbarem aus Hockenheim ab. Jochen Mass erkämpft sich im Arrows ein WM-Pünktchen.

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Bei den Fahrern ist Michael Schumacher der König von Hockenheim.

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