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GP Deutschland 2004 am Hockenheimring

Button treibt Schumacher ans Limit

In der Saison 2004 sieht alles nach einem klaren Sieg für Michael Schumacher am Hockenheimring aus. Doch Jenson Button macht dem Deutschen das Leben schwer. Mit einer Hand treibt der Engländer Schumi ans Limit.

Pole: Michael Schumacher (Ferrari)    1.13,306 min.

1. Michael Schumacher (Ferrari)    1:23.54,848 h
2. Jenson Button (BAR-Honda)    + 8,388 s
3. Fernando Alonso (Renault)    + 16,351 s

Nie in 60 Jahren Formel 1 gab es einen so überlegenen Fahrer wie in der Saison 2004. Michael Schumacher gewinnt 13 der 18 Rennen. Natürlich auch sein Heimspiel in Hockenheim. Die Pole Position des Unersättlichen deutet bereits eine Fortsetzung der Einmannshow des Kerpeners an. Zu allem Überfluss wird Jenson Button, einer der potenziellen Gegner des übermächtigen Ferrari-Stars, beim GP Deutschland wegen eines Motorschadens um zehn Startplätze strafversetzt.

Schumacher muss sich nur vor seinem Spezialfreund Juan Pablo Montoya fürchten, mit dem er sich zum zehnten Mal in dieser Saison die erste Startreihe teilt. Für Montoya ist es jedesmal ein Freudenfest, wenn er Schumacher überholen und damit ärgern kann. Man hat fast den Eindruck, als wäre dem Kolumbianer dieses Kunststück wichtiger als ein Sieg. 

Montoya mit Fehlstart in Hockenheim

Aus einem Paarlauf in die erste Kurve wird nichts, weil Montoya wegen Kupplungsproblemen nur langsam in Fahrt kommt. Fernando Alonso, David Coulthard und Kimi Räikkönen ziehen an dem Williams vorbei. Nach zwei Runden wird Schumacher der Vorsprung auf Räikkönen angezeigt. Der Finne kämpft sich zu aller Überraschung langsam an den Ferrari heran.

Der Traum von einem Silberpfeil-Sieg auf heimischen Boden zerplatzt, als in der 14. Runde beim Anbremsen der Nordkurve am McLaren der Heckflügel bricht. Räikkönen donnert in die Reifenstapel.

Duell mit Button um Hockenheim-Sieg

Schumachers neuer Gegner heißt Jenson Button. Es ist ein Fernduell, das sich erst nach der Serie der letzten Tankstopps zugunsten von Michael Schumacher auflösen wird. Der BAR-Pilot muss sich erst von seinem 13. Startplatz nach vorne kämpfen. Da er mehr Benzin an Bord hat als seine Konkurrenten, zieht er bei den Boxenstopps immer an Schumacher vorbei.

Dabei ist der Engländer in einen Zweikampf mit Alonso verwickelt, der die Zuschauer 18 Runden lang in Atem hält. Button setzt sich durch. Beinahe kampflos, denn Alonso funkt an die Box: "Ich spüre vorne keinen Grip mehr." Er rettet sich als Dritter ins Ziel.

Button kämpft mit offenem Visier

Button kämpft mit einem Helmvisier, das sich ständig öffnen will. Auf der Geraden fährt er mit einer Hand. Mit der anderen hält er sich das Visier zu. Dafür gibt es im Ziel Lob vom Meister. "Jenson hat mich ans Limit getrieben. Für einen Moment war ich nicht sicher, ob ich das Rennen gewinnen kann."

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Motorsport Aktuell 2004 Hockenheim Ferrari hat in Hockenheim die Nase vorn Hockenheim Team-Statistik

Bei den Fahrern ist Michael Schumacher der König von Hockenheim.

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