GP Deutschland 2013 (Training 2)

Vettel vor Rosberg im Heimtraining

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Deuschland - 5. Juli 2013 Foto: xpb 93 Bilder

Das Freie Training am Nürburgring wurde vom Duell zwischen Red Bull und Mercedes bestimmt. Am Ende hatte Weltmeister Sebastian Vettel knapp die Oberhand gegen England-Sieger Nico Rosberg. Dahinter kämpfen Lotus und Ferrari um die Plätze.

Besser geht es nicht: Die Formel 1 ist in Deutschland zu Gast und am Ende des ersten Trainingstags vom Nürburgring stehen auch zwei deutsche Piloten ganz oben in der Zeitentabelle. Nachdem Mercedes im ersten Training noch dominierte schlug Sebastian Vettel in der zweiten Sitzung zurück. Mit 1:30.416 Minuten sicherte sich der Weltmeister die Tagesbestzeit.

Mercedes blieb aber nicht weit entfernt. Nur 23 Hundertstel fehlten Nico Rosberg auf die Vorgabe seines Landsmanns. "Wir waren heute Nachmittag besser sortiert. In der Früh hätten wir die Mercedes-Zeiten nicht fahren können", erklärte Vettel anschließend. Auf eine schnelle Runde wird es also eng im Duell der nicht gerade befreundeten Teams. 

Red Bull auf den Longruns schneller

Bei den Longruns sah es schon eindeutiger aus. Bei Red Bull hielt sich der Verschleiß mehr in Grenzen. Die Silberpfeil-Piloten schienen deutlich größere Probleme zu haben, ein konstantes Zeitenniveau zu halten. Allerdings könnten die Graining-Probleme das Bild auch etwas verfälschen. Wenn es am Samstag und Sonntag wie erwartet wärmer wird, könnte es schon wieder ganz anders aussehen.

Hinter Red Bull und Mercedes scheint aktuell Lotus auf Rang drei im Kräfteverhältnis. Gut vier Zehntel fehlte Romain Grosjean (Platz 4) und Kimi Räikkönen (Platz 5) auf die Spitze. Die Teamkollegen lagen übrigens nur 5 Tausendstel auseinander. Noch enger war es im Ferrari-internen Duell. Fernando Alonso und Felipe Massa trennten auf den Plätzen 6 und 7 sogar nur 3 Tausendstel. Auf die Spitze fehlten Ferrari 6 Zehntel.

Force India kämpft wieder um Punkte

Hinter den vier Top Teams klaffte eine kleine Lücke im Klassement. Force India scheint im Kampf um die letzten WM-Punkte aktuell die besten Karten zu haben. Paul di Resta und Adrian Sutil reihten sich auf den Plätzen zehn und elf ein. Eine Bedrohung kommt in Form von McLaren-Pilot Jenson Button, der die neuntschnellste Zeit fuhr.
 
Für Sauber und Williams gibt es wohl nur bei einem Chaos-Rennen Zählbares. Nico Hülkenberg war als schnellster Pilot der beiden Sorgenkinder-Teams zwei Sekunden von der Bestzeit entfernt. Nur Rang 15 für den Rheinländer, der am Sonntag sein erstes Formel 1-Rennen auf dem Nürburgring fährt.

Ruhe an der Reifenfront

An der Reifenfront können wir übrigens Entwarnung geben. Beide Sitzungen gingen ohne einen einzigen Defekt über die Bühne. Die Änderungen von Pirelli scheinen also gefruchtet zu haben. Vettel betonte übrigens noch einmal, dass die Ankündigung des Boykotts für den Fall erneuter Reifenprobleme keine Drohung gewesen sei: "Das wurde falsch verstanden. Wir vertrauen Pirelli. Zum Glück ist heute nichts passiert."

In der Galerie haben wir die Bilder vom Trainingsfreitag.

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