GP Deutschland 2013 (Training 3)

Vettel dominiert drittes Training

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Deutschland - 5. Juli 2013 Foto: Red Bull 93 Bilder

Sebastian Vettel ist klarer Favorit für die Pole Position beim Heimspiel am Nürburgring. Bei der Generalprobe zum Qualifying lag der Deutsche mehr als sechs Zehntel vor dem Rest der Formel 1-Welt. Erster Verfolger war schon wie am Vortag Nico Rosberg.

Geht die negative Heimserie von Sebastian Vettel endlich zu Ende? In den Freien Trainings präsentierte sich der Weltmeister aus Heppenheim in Bestform. Beim letzten Test vor dem Qualifying am Samstagmorgen (6.7.2013) deklassierte der Red Bull-Pilot die Konkurrenz: Mit seiner Bestzeit in 1:29.517 Min. fuhr Vettel die erste Runde des Wochenendes unter der 1.30er Marke.

Nico Rosberg kämpft mit Untersteuern

Nico Rosberg auf Rang zwei fehlten am Ende 67 Hundertstel auf die Vorgabe seines Landsmanns. Eine halbe Sekunde brummte Vettel der Konkurrenz alleine im Mittelsektor auf. Das sind Welten in der Formel 1. Nach einer vielversprechenden Leistung am Freitag beklagte Rosberg am Samstag plötzlich massives Untersteuern.

Rang drei ging an Mark Webber im zweiten Red Bull, der die Zeiten seines Teamkollegen nicht mitgehen konnte. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch bei Mercedes. Lewis Hamilton blieb auf Rang acht eine halbe Sekunden hinter seinem Silberpfeil-Kollegen Rosberg zurück.

Ferrari eine Sekunde von Vettel entfernt

Ferrari kann die Zeiten der Spitze ebenfalls nicht mitgehen. Fernando Alonso und Felipe Massa trennte auf den Plätzen 4 und 5 bereits mehr als eine Sekunde von der Spitze. Kimi Räikkönen scheint mit der Vergabe der ersten Startplätze auch nichts zu tun zu haben. Nur Rang sechs für den Iceman – ebenfalls mit Respektsabstand zu Vettel.

Besser als erwartet lief es dagegen bei Sauber. Auf Rang 9 gab Nico Hülkenberg mal wieder ein Lebenszeichen ab. Der Rheinländer verriet schon gestern nach dem Training, dass die Ingenieure mit dem Setup einen Schritt nach vorne gekommen sind. Mit Adrian Sutil landete auch der vierte deutsche Pilot beim Heimspiel in den Top Ten. Für Force India wäre ein zehnter Platz im Qualifying aber schon fast ein wenig enttäuschend.

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