Niki Lauda - GP Spanien 2018 Wilhelm
Lewis Hamilton - GP Deutschland 2018
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Radio Fahrerlager GP Deutschland 2018

Die heißesten Storys aus Hockenheim

Was sonst noch so am Rennwochenende in Hockenheim passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt.

Lauda krankgeschrieben

Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit fehlte das rote Kapperl im Fahrerlager. Niki Lauda lag mit einer deftigen Sommergrippe krank im Bett in seiner Wahlheimat Ibiza. Und dann gewinnen seine Silberpfeile am Ende auch noch im Doppelpack. Vielleicht sollte der „Chairman“ häufiger mal fernbleiben.

Boxenstopp annulliert

Nach dem GP England lag Sauber auf dem zweiten Platz der DHL-Boxenstopp-Statistik. Doch dann wurde dem Schweizer Team der verunglückte Reifenwechsel von Charles Leclerc in Silverstone gestrichen. Es war der drittschnellste Stopp des Tages. Teammanager Beat Zehnder kritisiert: „Wenn uns dieser Stopp gestrichen wird, warum stehen die zwei Reifenwechsel von HaasF1 in Melbourne noch in der Top-Ten-Statistik? Denen ist dort das Gleiche passiert wie uns in Silverstone.“

Kein DRS erwünscht

Auch in Hockenheim richtete die FIA eine dritte DRS-Zone ein. Max Verstappen ist kein Freund der künstlichen Überholhilfe. „Würde man DRS überall freigeben, würden die Fahrer es immer früher aufklappen und irgendwann abfliegen. Ich wäre dafür, DRS im Allgemeinen abzuschaffen, um Überholmanöver wieder zu echten Überholmanövern zu machen“, plädiert der 20-jährige Niederländer.

Alle Chassis haben überlebt

Marcus Ercisson - Sauber - Formel 1 - GP Frankreich - Circuit Paul Ricard - 22. Juni 2018
sutton-images.com
Nach dem Feuer-Unfall in Le Castellet war der Sauber von Marcus Ericsson halb abgefackelt. Doch das Chassis konnte gerettet werden.

Romain Grosjean und Marcus Ericsson haben ihre Mechaniker mit diversen Unfällen in Atem gehalten. Trotzdem haben ihre Chassis jeden Crash überlebt. Grosjean hat in dieser Saison bereits drei Mal das Chassis gewechselt. Das beschädigte Monocoque ging jedes Mal in die Fabrik zur Reparatur zurück und wurde beim nächsten Mal als Ersatzchassis eingeteilt. „Insgesamt haben wir bis jetzt nur drei Monocoques gebaut“, verrät Teamchef Guenther Steiner. Sauber macht es genauso. Das Chassis, das wegen des Feuerunfalls in Paul Ricard zum Einbau eines neuen Kabelbaums zurück nach Hinwil gebracht wurde, dient jetzt wieder als Ersatz. Die in Silverstone beschädigte Karbonröhre wird gerade in der Fabrik aufgebaut. Sie ist in Belgien wieder mit von der Partie.

Doppelte Zylinder

Wie kann man die Formel 1 attraktiver machen? Sergio Pérez und Brendon Hartley sind sich einig: indem man das Missverhältnis zwischen den Topteams und dem Mittelfeld abbaut. Nico Hülkenberg wünscht sich weniger Aerodynamik und Reifen, die nicht gleich einbrechen, sobald man im Windschatten des Vordermanns hängt. Sebastian Vettel hat ein einfaches Rezept. „Verdoppelt die Zylinder und werft das Hybridsystem raus.“ Daniel Ricciardo will weniger trainieren. „Die Trainings sind langweilig. Ein Qualifying am Samstagmorgen, das Rennen am Nachmittag und ein zweites am Sonntag wären mir lieber.

Verstappen-Tribüne

Die holländischen Fans folgen Max Verstappen treu zu den nahe gelegenen Rennen. Das freute auch Hockenheim. Der Veranstalter richtete extra an der Einfahrt ins Motodrom den Block A für etwa 2.000 Verstappen-Fans ein. Weitere Anhänger verstreuten sich auf den restlichen Tribünen. “Es ist toll zu wissen, so eine treue Gefolgschaft zu haben„, freute sich Verstappen.

Ricciardo vor Unterschrift

Laut Daniel Ricciardo könnte es mit der Vertragsverlängerung bei Red Bull bald Neuigkeiten geben. “Eine Verkündung vor der Sommerpause wird realistischer.„ In den Gesprächen geht es ums Geld und die Länge des Vertrages. “Die Länge des Vertrages ist ein Thema, weil sich in den nächsten Jahren so viel verändert. Auch bei Red Bull„, gibt Ricciardo zu. Mit dem Abschluss von Valtteri Bottas hat das nach Aussage von Ricciardo nichts zu tun. Der Finne ist nur bis Ende 2019 bei Mercedes fix. Für 2020 gibt es lediglich eine Option.

Hülk überrascht Fans

Nico Hülkenberg - GP Deutschland 2018
sutton-images.com
Unter der Maske steckte der echte Nico Hülkenberg.

Donnerstagabend, Nordkurve Hockenheim: Die Fans feiern den GP Deutschland und mittendrin ist Nico Hülkenberg. Nur weiß keiner davon. Der Renault-Fahrer trägt ein übergroßes Konterfei – einen sogenannten Bubblehead. Niemand vermutet Hülkenberg darunter, bis der Rheinländer aus seiner Tarnung schlüpft. Die Überraschung war gelungen. Viele Fans, die zuvor Fotos mit dem Maskenmann gemacht hatten, wussten aber nicht so recht, ob sie sich freuen oder ärgern sollten.

Hoffnung für Grosjean

Romain Grosjean schien lange auf der Abschussliste. Der Franzose macht zu viele Fehler. Doch jetzt hat er sich mit zwei starken Rennen in Österreich und Deutschland wieder in Erinnerung gebracht. Grosjean ist wie viele seiner Kollegen bei Mittelfeld-Teams frustriert, dass mehr als Ehrenplätze nicht möglich sind. “Wenn es sich einbürgern sollte, dass sich die Top-Teams ihre Satellitenteams halten, dann werden Fahrer wie Hülkenberg, Perez oder ich nie einen Grand Prix gewinnen. Die großen Teams bringen lieber ihre Junior-Fahrer unter als einen von uns.„

Nordschleife neu asphaltieren

Auch drei Wochen nach dem Porsche-Rekord auf der Nordschleife werden die Formel 1-Fahrer zu Timo Bernhards heißem Ritt befragt. Nico Hülkenberg würde den 919 Hybrid Evo gerne fahren, traut sich eine so schnelle Zeit wie Bernhard sie gefahren hat jedoch nicht zu. “Dafür musst du die Nordschleife in- und auswendig kennen.„ Sebastian Vettel ist angetan. “Es ist doch in Mode, Rennstrecken neu zu asphaltieren. Macht es mit der Nordschleife und lasst uns dort fahren.„

F1-Party im Motodrom

Der Regen hat aus dem GP Deutschland einen Thriller gemacht. 40 Boxenstopps, 55 Überholmanöver: Das hatten wir schon lange nicht mehr. Zur Belohnung kamen 35.000 Zuschauer am Freitag, 59.000 am Samstag und 71.000 am Sonntag.

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