GP Deutschland

Hamilton auf Pole

Foto: dpa

Lewis Hamilton wurde seiner Favoritenrolle gerecht: Der McLaren-Fahrer holte beim Qualifying zum GP von Deutschland am Samstag (19.7.) die Bestzeit vor Felipe Massa im Ferrari und seinem Teamkollegen Heikki Kovalainen.

Weltmeister Kimi Räikkönen schaffte hinter Jarno Trulli (Toyota) und Renault-Mann Fernando Alonso überraschend nur Startplatz sechs. Als bester Deutscher fuhr Sebastian Vettel im Toro Rosso auf Rang neun.

"Im ersten Versuch habe ich Turn 12 noch einen kleinen Fehler macht aber dann lief alles glatt", erzählte Hamilton nach der dritten Pole-Position des Jahres. "Trotzdem ging es ganz schön knapp zu. Wir haben beim Auto in den letzen Wochen große Fortschritte gemacht. Jetzt hoffe ich, dass wir den Schwung auch beim Rennen morgen ausnutzen können." Der böige Wind sei durchaus ein wichtig zu nehmender Faktor, sagte der Engländer: "Speziell bei der Einfahrt ins Motodrom werden die Autos ganz schön gebeutelt."

Silber-rote erste Startreihe

Felipe Massa, der zuletzt in England nur als Neunter ins Rennen gegangen war, rehabilitierte sich mit Startplatz zwei: "Schon beim Test vor zwei Wochen und auch im Freien Training hat man gesehen, wie eng es zugeht. Und morgen im Rennen kann es zwischen den vier Autos einen tollen Kampf geben." Hamilton stimmt zu: "In Hockenheim kann man überholen, und zwar vor Turn 2 und vor der Spitzkehre. Nur im Motodrom ist es unmöglich."

Der drittplatzierte Heikki Kovalainen rutschte bei seinen beiden Versuchen im dritten Quali-Abschnitt kurz neben die Strecke. "Das war wie Rallycross", grinste der Finne, der dabei akrobatische Fahrzeugkontrolle unter Beweis stellte. Die Überraschung des Tages gelang indes Jarno Trulli mit Startplatz vier. Nicht wenige im Fahrerlager vermuten, das Toyota-Team habe sich die hervorragende Trainings-Performance mit einer geringen Benzinlast erkauft. Diese Taktik wurde von der Kölner Mannschaft in diesem Jahr schon mehrmals angewendet.

Ein ereignisreiches Training erlebte Sebastian Vettel: Als einziger der fünf deutschen Fahrer schaffte er den Aufstieg in den dritten Abschnitt des Qualifikationstrainings. Der gebürtige Heppenheimer holte Startplatz neun - nach dem achten Platz in der Qualifikation von Silverstone sein zweitbestes Trainingsergebnis überhaupt. Nach einem Ausrutscher im ersten Versuch hatte sich der Deutsche in Q1 im Zwischenklassement sogar auf dem hervorragenden fünften Platz eingenistet.

Drei Deutsche stranden in Q2

Gleich drei deutschen Fahrern wurde Q2, in dem mit fast leeren Tanks gefahren wird, zum Verhängnis. Timo Glock kam nur auf Platz elf, Nick Heidfeld belegte Platz zwölf, Nico Rosberg wurde 13. Besonders enttäuschend ist das Abschneiden von BMW-Fahrer Heidfeld: In seinem letzten Versuch leistete sich der Deutsche in der Spitzkehre einen spektakulären Verbremser. Der gleiche individuelle Fehler unterlief auch Rosberg. Beide Fahrer rutschten mit rauchenden Reifen in die asphaltierte Auslaufzone.

Nach der ersten Runde des Qualifyings war wie gewohnt Schluss für Adrian Sutil. Der Force India-Fahrer kam auf Platz 19, schaffte es aber zum fünften Mal in diesem Jahr, seinen erfahrenen Kollegen Giancarlo Fisichella im teaminternen Duell zu schlagen.

GPDeutschland: Ergebnis Qualifying
GP Deutschland: Startaufstellung

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