GP Deutschland

Kimi holt die Pole

Foto: dpa

Mit einer faustdicken Überraschung endete das Qualifikationstraining in Hockenheim: Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes fuhr am Samstag (29.7.) die Bestzeit vor Michael Schumacher.

WM-Tabellenführer Fernando Alonso mußte überraschend mit Platz sieben vorlieb nehmen. Dies ist die zweitschlechteste Trainingsplatzierung des Spaniers in dieser Saison. Nur in Malaysia war der Weltmeister als Achter noch schlechter unterwegs gewesen.

Still in sich hineinlächelnd freute sich Räikkönen über seine erste Pole Position des Jahres. In seiner unnachahmlichen trockenen Art gab der Finne nichtssagende Platitüden zu Protokoll: "Sehr nett. Das ist der beste Startplatz“, nuschelte er. "Besonders die Reifen sind hier sehr gut. Und auch das Auto. Das ist gut so. Wir arbeiten wohl in die richtige Richtung. Wir hatten ja schon ein paar gute Rennen in diesem Jahr.“

Etwas aussagekräftiger die Aussagen von Michael Schumacher. Der Deutsche wirkte nicht hundertprozentig zufrieden: "Lieber wäre ich Erster. Ich hoffe, der Grund liegt darin, dass wir schwerer unterwegs waren als Kimi im McLaren. Ich bin aber froh, dass jetzt ein weiterer Gegner vorne mitmischt.“ In der Boxengasse hatte Schumacher einen Beinaheunfall mit dem Spanier: "Tut mir leid. Ich habe Fernando nicht gesehen.“ Der hitzige Südländer hatte sich mit Zeigen der Faust seinen Unmut über Schumacher demonstriert. Über Alonsos Trainingsschwäche zeigte sich Schumacher hocherfreut: "Wir sind in einer großartigen Situation.“

Hinter dem drittplatzierten Schumacher-Gehilfen Felipe Massa zeigte Jenson Button mit der vierttschnellsten Zeit, dass mit Honda nach einer langen Dürreperiode wohl doch wieder zu rechnen ist.

Enttäuschend verlief das Training für BMW: Die weißblauen Fahrer Jacques Villeneuve und Nick Heidfeld landeten nur auf den Plätzen 14 und 16. Auch Nico Rosberg konnte sich nicht in Szene setzen. Die Talfahrt seines Williams-Teams geht weiter: Startplatz 15 für den Deutschen. Teamkollege Mark Webber kam immerhin auf Rang elf.

Einen kuriosen Zwischenfall hatte Ralf Schuamcher zu vermelden: In der Spitzkehre kollidierte er bei geringem Tempo mit dem vor ihm fahrenden Pedro de la Rosa. Der McLaren hatte darufhin einen Platten, an Schumachers Toyota mußte die Vordderradaufhängung repariert werden. Der Deutsche markierte danach die achtschnellste Zeit.

Mit herzhaften Mauerkontakt sorgte Scott Speed in den frühen Minuten des Trainings für Aufsehen: Der Amerikaner entgleiste mit seinem Toro Rosso bei Tempo 200 in der Startkurve. Nach deftigem Konrterschwüngen des Hecks endete Speeds Schleuderfahrt an einer Betonbarriere.

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