GP Deutschland

McLaren dominert das erste Freie Training

Foto: dpa

Beim ersten Freien Training zum GP von Deutschland gaben wie erwartet die Freitagsfahrer das Tempo vor. McLaren-Mercedes-Tester Alexander Wurz markierte mit einer Zeit von 1. 14,277 Minuten überlegen die Bestzeit.

Der Österreicher war um sechs Zehntelsekunden schneller als Toyota-Testfahrer Ricardo Zonta. Die Testfahrer nutzten wie üblich den Vorteil, weder Motoren noch Reifen schonen zu müssen.

Bester des Stammpersonals war Kimi Räikkönen. Der Finne im McLaren war aber nur um zwei Zehntelsekunde schneller unterwegs als der überraschend starke Jenson Button im BAR-Honda. Die drittschnellste Zeit der Stammfahrer markierte Juan Pablo Montoya, der Sieger des GP England vor zwei Wochen.

Michael Schumacher kam als Viertbester der Stammfahrer auf Platz sechs. Der Titelverteidiger hatte seine Chancen gestern noch betont pessimistisch eingeschätzt: "Vor den Rennen in Frankreich und England war ich sehr optimistisch“, meinte Schumacher. "Da waren wir aber dann doch nicht schnell genug.“ Deswegen mache er jetzt eben lieber in Pessimismus.

Schumacher profitiert von dem neuen Aerodynamikpaket an seinem Ferrari. "Diese Teile waren beim Test in dieser Woche allerdings nicht am Auto montiert.“ Als einziges Team hatte Ferrari am Dienstag und am Mittwoch dieser Woche Übungsfahrten angesetzt. Die Roten fuhren dabei parallel auf zwei Strecken, in Fiorano und in Mugello.

Die Renault-Fahrer entzogen sich bisher jeglicher Beurteilung ihres Leistungsvermögens. Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella absolvierten jeweils nur zwei Installationsrunden und blieben ohne Zeit.

Erneut nur im hinteren Mittelfeld fanden sich die beiden Williams-BMW wieder. Mark Webber und Nick Heidfeld belegten die Plätze 15 und 16, mit jeweils mehr als drei Sekunden Rückstand auf die Spitze. Dies ist für die Weißblauen eine krasse Enttäuschung, denn bei Testfahrten in Jerez vor einer Woche hatte es den Anschein, als könnten sie den gewaltigen Rückstand dank diverser Änderungen an der Aerodynamik (Frontflügel, Diffusor und seitliche Leitbleche) endlich aufholen.

GP von Deutschland, 1. Freies Training:

Fahrer Auto Zeit
1. Alexander Wurz McLaren-Mercedes: 1:14,277 min.
2. Ricardo Zonta Toyota: 1,14,893 min.
3. Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes: 1:15,634 min.
4. Jenson Button BAR-Honda: 1:15,851 min.
5. Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes: 1:15,901 min.
6. Michael Schumacher Ferrari: 1:16,259 min.
7. Rubens Barrichello Ferrari: 1:16,280 min.
8. Vitantonio Liuzzi Red Bull-Cosworth: 1:16,733 min.
9. Takuma Sato BAR-Honda: 1:16,795 min.
10. Ralf Schumacher Toyota: 1:17,197 min.
11. David Coulthard Red Bull-Cosworth: 1:17,277 min.
12. Jarno Trulli Toyota: 1:17,341 min.
13. Christian Klien Red Bull-Cosworth: 1:17,423 min.
14. Felipe Massa Sauber-Petronas: 1:17,442 min.
15. Nick Heidfeld Williams-BMW: 1:17,665 min.
16. Mark Webber Williams-BMW: 1:17,689 min.
17. Jacques Villeneuve Sauber-Petronas: 1:18,132 min.
18. Narain Karthikeyan Jordan-Toyota: 1:18,988 min.
19. Christijan Albers Minardi-Cosworth: 1:19,151 min.
20. Tiago Monteiro Jordan-Toyota: 1:19,400 min.
21. Nicolas Kiesa Jordan-Toyota: 1:19,933 min.
22. Robert Doornbos Jordan-Toyota: 1:20,108 min.
23. Giancarlo Fisichella Renault: -
24. Fernando Alonso Renault: -

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