GP Deutschland

Pole für Kimi - Schumacher Fünfter

Foto: dpa

Licht und Schatten bei McLaren-Mercedes: Kimi Räikkönen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte am Samstag (23.7.) beim Qualifying die Trainingsbestzeit. Sein Teamkollege Juan Pablo Montoya hingegen muss nach einem Dreher in der letzten Kurve am Sonntag als Letzter ins Rennen gehen.

„Das ist nett“, näselte der Finne nach der siebten Pole-Position seiner Karriere. „In der vorletzten Kurve hatte ich ein bißchen Übersteuern.“ Wobei das Wort übersteuern angesichts des gewaltigen Driftwinkels eine glatte Untertreibung war. „Im Vergleich zu heute morgen war das Auto war nicht leicht zu fahren“, ärgerte sich der Finne.

Alsonso: „Ich fahre morgen um den Sieg mit.“

Neben Räikkönen geht morgen Jenson Button (BAR-Honda) aus der ersten Reihe ins Rennen. „Wir haben Fortschritte gemacht“, meinte der Brite. „Aber noch nicht genug. Hoffentlich können wir morgen mithalten.“ Übermäßig optimistisch klang dies allerdings nicht. Button hatte auf Räikkönen einen Rückstand von vier Zehntelsekunden. „Ich bin gespannt, wo ich morgen nach der ersten Kurve bin.“

Mit Platz drei musste sich Fernando Alonso im Renault begnügen. „Ich habe in der ersten Runde drei oder vier Zehntel verloren. Und wenn man dort, in einer Hochgeschwindigkeitskurve, Probleme hat, fehlt einem auch das Vertrauen ins Auto vor der zweiten Kurve“, analysierte der Spanier. Es war nun wirklich keine perfekte Runde. So konnte ich froh sein, wenigstens Platz drei zu schaffen. Unter normalen Umständen würden wir aus der ersten Reihe starten. Aber wenigstens starte ich morgen auf der sauberen Seite der Strecke. Das ist eine gute Ausgangsposition. Ich fahre morgen um den Sieg mit. Im Rennen sind wir stärker als im Training.„

Formel 1-Weltgmeister Michael Schumacher entzückte seine Fans mit der fünftschnellsten Zeit. Doch anders als seine Teamkollege Rubens Barrichello, der nur auf Platz 15 kam, wählte der Deutsche die weiche Reifenoptrion von Bridgestone. Auch Williams präsentierte sich so konkurrenzfähig wie seit langem nicht: Startplätze im einstelligen Breich gab es zur Belohnung.

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