GP England

Alonso im vierten Training vorn

Foto: dpa

Beim letzten freien Training vor dem für die Startaufstellung entscheidenden Einzelzeitfahren setzte WM-Spitzenreiter Fernando Alonso überraschend die Bestzeit. Dabei hatte der Spanier noch am Freitag gejammert: "Gegen die McLaren haben wir in Silverstone keine Chance. Wir müssen hier konservativ agieren."

Die favorisierten McLaren-Mercedes mussten einen Rückschlag hinnehmen: Zwar schaffte Juan Pablo Montoya am Samstag Morgen (9.7.) Rang zwei mit gerade fünf Hundertstelsekunden Rückstand auf die Bestzeit. Kimi Räikkönen jedoch blieb mit Motorschaden stehen. Dadurch verliert der Finne in der Startaufstellung für das morgige Rennen zehn Plätze. Das gleiche Schicksal hatte Räikkönen auch vor einer Woche beim GP von Frankreich ereilt. In Magny Cours machte Räikkönen aus Startplatz 13 am Ende noch Rang zwei.

Stark präsentierte sich Toyota: Jarno Trulli und Ralf Schumacher sicherten sich die Plätze drei und vier. Das Kölner Team hatte zuletzt stets mit guten Leistungen im Training aufgewartet. Im Rennen konnten die Toyota das Tempo an der Spitze jedoch nicht mitgehen.

Michael Schumacher verbuchte einen Rückstand von acht Zehntelsekunden auf die Bestzeit und landete auf Platz sieben. Damit hat sich die Ausgangslage für Ferrari seit dem gestrigen Training nicht geändert. Am Freitag Abend hatte Schumacher nach der elftschnellsten Zeit orakelt: "Die Longruns waren nicht schlecht. Ich mache für das Wochenende aber keine Vorhersagen mehr.“

Auf dem Weg der Besserung befindet sich der Patient FW25, der Williams-BMW von Marc Webber und Nick Heidfeld. Der Australier kam auf Platz acht. Der Deutsche landete auf Rang neun. Während Webber den in 22 Punkten überarbeiteten Wagen fuhr, stieg Heidfeld in das alte Auto um. Das Team hatte am Freitag Abend in aller Eile bei der FIA um die Ausnahmegenehmigung nachgesucht, ein viertes Chassis einsetzten zu dürfen. Gestern hatte Williams sogar Mühe gehabt, die Jordan in Schach zu halten.

GP Großbritannien, zweites freies Training

FahrerAutoZeit
1.Fernando AlonsoRenault:1:20,077 min.
2.Juan Pablo MontoyaMcLaren-Mercedes:1:20,128 min.
3 .Jarno TrulliToyota:1:20,449 min.
4 .Ralf SchumacherToyota:1:20,524 min.
5.Jenson ButtonBAR-Honda:1:20,763 min.
6.Giancarlo FisichellaRenault:1:20,798 min.
7.Michael SchumacherFerrari:1:20,893 min.
8.Mark WebberWilliams-BMW:1:21,004 min.
9.Nick HeidfeldWilliams-BMW:1:21,052 min.
10.Christian KlienRed Bull-Cosworth:1:21,064 min.
11.Rubens BarrichelloFerrari:1:21,371 min.
12.Jacques VilleneuveSauber-Petronas:1:21,476 min.
13.Felipe MassaSauber-Petronas:1:21,704 min.
14.Takuma SatoBAR-Honda:1:21,931 min.
15.Tiago MonteiroJordan-Toyota:1:22,036 min.
16.Narain KarthikeyanJordan-Toyota:1:22,634 min.
17.David CoulthardRed Bull-Cosworth:1:23,165 min.
18.Christijan AlbersMinardi-Cosworth:1:23,444 min.
19.Patrick FriesacherMinardi-Cosworth:1:23,586 min.
20.Kimi RäikkönenMcLaren-Mercedes:Motorschaden

Zur Startseite
Die neue Ausgabe als PDF
Oberklasse Erlkönig Audi RS7 Erlkönig Audi RS7 (2019) Mit 650 PS aus einem Biturbo-V8 Karma Revero GT Karma Revero GT Weiterentwicklung mit Pininfarina und BMW
Sportwagen Audi R8 V10 Performance, Front, Hockenheim Audi R8 V10 Performance im Test Mit Audis V10-Quertreiber auf der Rennstrecke VW ID.R. - Rekordfahrzeug Nordschleife - 2019 Elektro-Rennwagen VW ID. R F1-Technik für Nordschleifen-Rekord
SUV Erster Check Mercedes GLS Erster Check Mercedes GLS 2019 Mercedes Maximus Hozon U Elektro-SUV China Erster Check Hozon U Schafft es Chinas E-SUV zu uns?
Anzeige