GP England

Pole für Alonso, Pleite für England

Foto: dpa

Michael Schumacher muss sich beim Rennen in Silverstone (11.6.) mit Rang drei begnügen. Fernando Alonso (Renault) und Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes) waren schneller. Englands Hoffnung Jenson Button wurde nur 19..

Die erste Runde in den entscheidenden 20 Minuten des Abschlusstrainings zwichen Michael Schumacher und Rivale Fernando Alonso ging mit vier Hundertselsekunden an den Deutschen, in der entscheidenden zweiten Runde war Alonso drei Zehntel schneller und sicherte sich wie im Vorjahr die Trainingsbestzeit. "Zum vierten Mal hintereinander die Pole, das ist fantastisch", sagte der Weltmeister.

Für Schumacher kam es noch dicker, als sich Kimi Räikkönen in der letzten Minute noch um zwei Zehntelsekunden vorbeischob. "Die Chance auf die Pole hatten wir. Es hat leider nicht geklappt", sagte Ferrari-Technik-Chef Ross Brawn enttäuscht. "Wir hätten erwartet, ein bisschen näher dran zu sein, aber man muss sehen, wer wieviel Benzin an Bord hat", sagte Michael Schumacher.

Heidfeld schlägt Villeneuve

Zufrieden konnte dagegen Ralf Schumacher sein, der seinen Toyota auf Rang sieben brachte, während Teamkollege Jarno Trulli schon vor seiner ersten schnellen Runde mit Motorschaden in die Box zurückkehren musste. Trulli wird das Rennen vom 22. und letzten Startplatz in Angriff nehmen. "Das lief besser als erwartet", sagte Ralf Schumacher.

Nick Heidfeld war im BMW Neunter, er schlug Teamkollege Jacques Villeneuve um knappe drei Zehntelsekunden. Über die hintern Plätze in den Top Ten mochte sich BMW-Sportchef Mario Theissen aber nicht grämen: "Man hat gesehen, dass einige Fahrer vorher noch nicht alles ausgepackt haben."

Montoya unter Beobachtung der Rennleitung

Eine halbe Stunde vor dem ersten WM-Spiel der Engländer gegen Paraguay musste England in der Heimat des britischen Motorsports eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Jenson Button schied schon in der ersten K.O.-Runde mit seinem Honda aus und startet von Platz 19. Dabei hatte Englands Formel 1-Hoffnung eigens für sein Heimspiel seinen Helm umlackiert. Er trägt jetzt Englands Flagge, das rote St. Georg-Kreuz auf weißem Grund. Das Team schickte seine Fahrer zu spät in die entscheidender Runde. Im Verkehr blieben Buttons Hoffnungen stecken.

Das englische Desaster setzte sich bei Williams fort. Sowohl Nico Rosberg (Zölfter) als auch Mark Webber (17.) schafften es nicht, die einzig komplett englischen Autos im Feld (Williams-Cosworth) in die Runde der letzten Zehn zu hieven. "Wir haben die Pace des Feldes unterschätzt", gestand ein Teammitglied. Mit alten Reifen waren die Williams nicht schnell genug. "Ich wäre auch so nicht über die zweite K.O.-Runde hinausgekommen", sagte Mark Webber.

Zu allem Überfluss für die Briten muss McLaren-Fahrer Juan Pablo Montoya um seinen achten Rang fürchten. Die Rennleitung analysiert noch einen Zwischenfall, bei dem der Kolumbianer möglicherweise den Red Bull von David Coulthard behindert hat.

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