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GP Europa 2010 - Ergebnis Training 3

Vettel Schnellster, Schumi schwach

Sebastian Vettel hat sich am Samstag (26.6.) im letzten Freien Training von Valencia die Bestzeit gesichert. Mit einem Zehntel Rückstand wurde überraschend Robert Kubica im Renault Zweiter. Auch Adrian Sutil zeigte sich stark. Michael Schumacher muss dagegen kämpfen.

Die Formel 1-Fans können sich auf ein spannendes Qualifying freuen. Beim letzten Freien Training von Valencia zeigte sich das Feld an der Spitze bunt gemischt. Schnellster bei der Generalprobe für das Zeittraining war Sebastian Vettel im Red Bull. Der Heppenheimer legte kurz vor Schluss mit 1:38.052 Min. die schnellste Zeit auf den heißen Asphalt.
 

Kubica und Sutil sorgen für Überraschung

Nur eine Zehntel hinter dem Deutschen rangierte überraschend Robert Kubica. Der Renault-Pilot ist wie schon auf den Stadtkursen in Monaco und Montreal ein heißer Kandidat für die ersten Startreihen. Der Krakauer verwies Mark Webber auf den dritten Platz. Bei Red Bull sieht man den Polen als größten Konkurrenten für das Qualifying, weil Kubica den weichen Reifen schon in der ersten Runde auf Temperatur bringt. Bei Vettel und Webber dauert das eine Runde länger.

Auf Platz vier tauchte nicht weniger überraschend der Force India von Adrian Sutil im Zeitenklassement auf. Mit nur viereinhalb Zehnteln Rückstand ist der Gräfelfinger in Schlagdistanz zur Spitze. Schon nach den Tetsts am Freitag zeigte sich der Deutsche optimistisch.

Ferrari mit Problemen auf  weichen Reifen

Im dritten Freien Training hatten auch die beiden Ferrari das Nachsehen gegen Sutil. Fernando Alonso, der am Freitag noch Tagesbestzeit fuhr, landete nur auf Platz fünf. Während der harte Reifen bei den Roten sehr gut funktioniert, klagte der zweifache Weltmeister über Balance-Probleme mit der weichen Mischung. Der achte Platz von Felipe Massa dürfte den Ferrari-Fans ebenfalls Sorgen bereiten. Im Gegensatz zu Alonso konnte der Brasilianer seine Zeit mit dem weichen Reifen immerhin um drei Zehntel verbessern.

Ein weiterer Überraschungsmann in den Top-Ten ist dagegen Rubens Barrichello. Der Williams-Pilot schob sich direkt hinter Alonso auf Rang sechs. Williams wollte am Samstag noch ausprobieren, ob man den F-Schacht auch im Rennen fährt. Wie am Vortag scheint der Aerodynamik-Kniff beim Brasilianer zu funktionieren. Nico Hülkenberg hatte dagegen auf Rang 13 wieder Probleme.

Mercedes-Teams noch nicht in Form

Auch bei McLaren ging es nicht richtig voran. Schon im zweiten Training zeigten die chromfarbenen Autos Schwächen. Im dritten Test landeten Jenson Button und Lewis Hamilton nur auf den Rängen neun und zehn. Auch beim Mercedes-Werksteam lief es nicht besser. Nico Rosberg verpasste auf Platz elf genauso die Top Ten wie Michael Schumacher auf Position 15.

Nur Timo Glock war im deutschen Sechstett noch langsamer als der Rekordchampion. Auf Platz 21 musste sich der Virgin-Pilot wieder einmal den Lotus-Autos geschlagen geben. Eine halbe Sekunde fehlte dem Odenwälder.

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