GP Europa

Hamilton - Entscheidung am Sonntag

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Update + + "Ich will morgen fahren", das war das erste, was Lewis Hamilton zu seinem Chef Ron Dennis im Streckenhospital sagte. Ob der WM-Spitzenreiter seinen Startplatz in der fünften Reihe einnehmen kann, wird allerdings erst am Sonntag Vormittag (22.7.) entschieden.

Die Starterlaubnis hängt von der Zustimmung des ständigen FIA-Rennarztes Gary Hartstein ab. Nach seinem schweren Unfall im Qualifying war Lewis Hamilton per Hubschrauber in das Bundeswehr-Krankenhaus Koblenz geflogen worden. Er unterzog sich dort einer Computer-Tomografie. Offenbar ohne Befund. "Ich bin absolut in Ordnung", sagte der Patient. "Alle haben sich wirklich sehr gut um mich gekümmert. Wir wissen jetzt, was die Unfallursache war, und ich hoffe sehr, dass ich morgen fahren kann." Kurz vor 18 Uhr kehrte Hamilton bereits wieder ins Fahrerlager zurück.

Die Ursachenforschung ergab, dass die Radmutter am rechten Vorderrad nicht fest genug angezogen war. Das Rad lockerte sich. Dadurch brach die Felge und der Reifen verlor schlagartig die Luft. Hamilton hatte im schnellen Schumacher-S keine Chance. Mit rund 260 km/h bog der McLaren nach rechts ab. Nach einem wilden Ritt durchs Kiesbett prallte der Silberpfeil mit exakt 120 km/h in die Reifenstapel.

Pole-Serie droht zu reißen

Aber auch wenn Hamilton morgen starten darf: Der Unfall bedeutet einen herben Rückschlag im Kampf um den Titel. Unter realistischen Umständen ist eine Podiumplatzierung von Startplatz zehn aus kaum möglich. Wie stark die McLaren auf dem Nürburgring sind, stellte Fernando Alonso unter Beweis. Trotz eines haarsträubenden Fehlers im Mittelsektor, bei dem er mehr als sechs Zehntelsekunden verlor, schaffte er Startplatz zwei, mit nur drei Zehnetelsekunden Rückstand auf Polesetter Kimi Räikkönen im Ferrari.

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