GP Frankreich

Kein Lohn für Toro Rosso

Foto: Red Bull 45 Bilder

Nach zwei Grand Prix in den Punkterängen ging Toro Rosso in Magny-Cours leer aus. Sebastian Vettel kam als Zwölfter ins Ziel, Sebastién Bourdais auf Rang 17.

"Wenn wir mehr wollen", konstatierte Teamchef Franz Tost, "müssen wir in der Startaufstellung weiter vorne stehen." Die Toro Rosso-Piloten starteten von den Positionen zwölf und 14. Damit war das Endergebnis vorgezeichnet. Dabei sollte der GP Frankreich der zweite Saisonbeginn für das B-Team von Red Bull sein. Der Toro Rosso STR war für seinen dritten GP-Einsatz aufgerüstet worden. Die Aerodynamik entsprach dem Stand des Red Bull RB3 von Barcelona. Also kein neuer Frontflügel, keine neue Hinterachse, kein Massenträgheitsdämpfer. Dafür etwas mehr Punch vom Ferrari-Motor. Jetzt, da die Ventilprobleme vom Saisonbeginn im Griff sind, muss nicht mehr mit angezogener Handbremse gefahren werden.

Maximaldrehzahl angehoben

Die Maximaldrehzahl wurde von den zwischenzeitlich verordneten 18.800/min wieder auf 19.000/min angehoben. Mitbesitzer Gerhard Berger rechnete so: "Mark Webber fährt mit dem Red Bull regelmäßig auf die Startplätze sechs bis acht. Da sollten wir es auf die Ränge neun bis zwölf schaffen. Von dort sind Punkte aus eigener Kraft möglich." Magny-Cours ist da eher die Ausnahme. Von den Überholchancen her ist der Kurs in der französischen Provinz vergleichbar mit Monte Carlo ohne Häuser. Die echten Überholmanöver konnte man an einer Hand abzählen. Kovalainen ging an Webber vorbei, Hamilton je zwei Mal an Rosberg und Alonso, Piquet an Glock.

Bourdais mit zerfleddertem Auto chancenlos

Für das Top Ten-Finale der Qualifikation reichte es diesmal im Toro Rosso-Camp nicht ganz. "Wir verlieren unsere Zeit beim Anbremsen der Adelaide-Haarnadel und der Kurve 8. Das Heck wird unruhig", erzählte Sebastian Vettel. Immerhin hat er seit drei Rennen Teamkollege Sébastien Bourdais wieder im Griff. Die zwei Zehntelsekunden Abstand zeigen aber, dass sich Vettel keinen Fehler erlauben darf. Im Rennen fiel der Abstand deutlicher aus, was daran lag, dass Bourdais in der Startrunde von Jenson Button auf die Hörner genommen wurde. "Die ganze Seite des Autos war kaputt", widersprach Tost Kritikern, die Bourdais ein schwaches Rennen attestierten. "Das Auto war aerodynamisch aus der Balance."

Die Standfestigkeit als großes Plus

Einziger Lichtblick für Toro Rosso ist die Standfestigkeit, die sich in den letzten Rennen deutlich verbessert hat. Mit dem alten Auto lag die Quote der zurückgelegten Rennkilometer noch unter 50 Prozent. Nach acht Rennen haben beide Fahrer 599 der 1.022 möglichen Rennrunden zurückgelegt. Das sind 58,6 Prozent.

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