GP Frankreich

Pole für Alonso

Foto: dpa

Mit der dritten Trainingsbestzeit dieser Saison verschaffte sich Tabellenführer Fernando Alonso im Renault die beste Ausgangsbasis für das Rennen in Magny Cours. Michael Schumacher kam als bester Deutscher auf Rang vier, darf aber das Rennen vom dritten Startplatz beginnen.

Der dominierende Mann dieses Jahres hat auch beim französischen Grand Prix bisher die Nase vorn. In 1:14,412 Minuten holte sich Fernando Alonso wie im Vorjahr die Pole Position in Magny Cours. "Die Runde war prima, unser Auto passt gut zu dieser Strecke", sagte der Spanier. Rang zwei ging mit einer Zehntelsekunde Rückstand an Toyota-Mann Jarno Trulli. Teamkollege Ralf Schumacher wurde nach einem leichten Fahrfehler Zwölfter.

Kimi Räikkönen eroberte die drittschnellste Zeit, doch der McLaren-Mercedes-Fahrer muss in der Startaufstellung wegen eines Motorschadens im Freitagstraining zehn Ränge zurück. Er wird als 13. zwischen den beiden Williams stehen. Der Finne erhielt als Ersatz einen Motor der älteren Spezifikation. Mit dem etwas schwächeren Aggregat muss der WM-Zweite dann auch in Silverstone (10.7.) vorlieb nehmen. "Wir werden im Rennen sicher eine starke Leistung bringen, natürlich nicht von der Startposition, die wir uns gewünscht haben", sagte Räikkönen.

Teamchef Ron Dennis erwartet, dass Räikkönen schon in der ersten Runde vier Gegner aufschnupfen kann. "Wir hoffen, dass es noch für einen Platz auf dem Treppchen reicht", sagt Räikkönen. Teamkollege Juan Pablo Montoya startet am Sonntag von Platz acht.

Schumi: Zu viel gewollt

Ein gutes Qualifying absolvierte Michael Schumacher im Ferrari. Der Weltmeister fuhr die viertschnellste Runde mit nur 1,6 Zehntelsekunden Rückstand. Die Konkurrenz spekuliert, dass Schumacher leicht unterwegs war und im Rennen drei Stopps einlegen muss. "Im mittleren Sektor hat Michael vielleicht ein bisschen zu viel gewollt", sagte Technik-Chef Ross Brawn. "Wir brauchen nicht unzufrieden sein, aber ich habe gehofft, dass wir auf Pole fahren können."

Komplett unzufrieden ist die Williams-BMW-Mannschaft mit den Rängen 13 und 14 für Mark Webber und Nick Heidfeld. "Mit meiner Runde bin ich eigentlich zufrieden, aber uns fehlt einfach der Speed" sagte Heidfeld, der in seiner Verzweiflung das Setup seines Autos vor der Quali komplett umbauen ließ. "Auf einer Runde hat es nichts gebracht, ich hoffe, dass es sich im Rennen auszahlt."

Beide Williams fuhren im Gegensatz zu den anderen Topteams auf den harten Michelin-Reifen. Das Team spekuliert auf heißes Wetter am Sonntag und rechnet damit, dass die Renault, McLaren und Toyota mit Blasenbildung an ihren Reifen zu kämpfen haben. "Es sieht aus, als ob das neue Paket noch nicht zusammenpasst", sagte BMW-Sportchef Mario Theissen über den überarbeiteten Williams F26. "Es hilft uns natürlich nicht, dass es danach direkt zum nächsten Rennen geht." Der große Preis von England folgt schon am kommenden Sonntag (10.7.).

GP Frankreich, Qualifikation. Ergebnis:

FahrerAutoZeit
1. Fernando AlonsoRenault:1:14,412 min
2. Jarno TrulliToyota:1:14,521 min
3. Kimi RäikkönenMcLaren-Mercedes:1:14,559 min
4. Michael SchumacherFerrari:1:14,572 min
5. Takuma SatoBAR-Honda:1:14,655 min
6. Rubens BarrichelloFerrari:1:14,832 min
7. Giancarlo FisichellaRenault:1:14,887 min
8. Jenson ButtonBAR-Honda:1:15,051 min
9. Juan Pablo MontoyaMcLaren-Mercedes:1:15,406 min
10. Felipe MassaSauber-Petronas:1:15,566 min
11. Jacques VilleneuveSauber-Petronas:1:15,699 min
12. Ralf SchumacherToyota:1:15,771 min
13. Mark WebberWilliams-BMW:1:15,885 min
14. Nick HeidfeldWilliams-BMW:1:16,207 min
15. David CoulthardRed Bull-Cosworth:1:16,434 min
16. Christian KlienRed Bull-Cosworth:1:16,547 min
17. Narain KarthikeyanJordan-Toyota:1:17,857 min
18. Patrick FriesacherMinardi-Cosworth:1:17,960 min
19. Tiago MonteiroJordan-Toyota:1:18,047 min
20. Christijan AlbersMinardi-Cosworth:1:18,335 min

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