GP Indien 2011 - Training 3

Vettel fährt Bestzeit im dritten Training

Sebastian Vettel - GP Indien - Training - 28.10.2011 Foto: xpb 63 Bilder

Im dritten Training auf der neuen Strecke in Delhi ist Sebastian Vettel erstmals an die Spitze des Zeitenklassements geklettert. McLaren und Ferrari sitzen dem Weltmeister allerdings im Nacken.

Die Formel 1-Fans können sich auf ein spannendes Qualifying freuen. In der Generalprobe am Samstagvormittag leisteten sich die drei Top-Teams Red Bull, McLaren und Ferrari bereits ein spannendes Duell um die dritte Trainingsbestzeit. Nachdem sich zunächst Fernando Alonso und Jenson Button an der Spitze abgewechselt hatten, war es am Ende wieder einmal Sebastian Vettel, dessen Name im Zeitenklassement ganz oben auftauchte.

Vettel überrascht mit deutlicher Bestzeit

Lange waren die Abstände in der Spitzengruppe sehr nahe beinander. Dass sich der Weltmeister mit dreieinhalb Zehnteln von seinen Kontrahenten absetzen konnte, kam am Ende etwas überraschend. Der Red Bull-Pilot geht somit wieder einmal als Favorit in die Qualifying-Session am Nachmittag.

Hinter dem Champion setzten sich Jenson Button, Mark Webber und Lewis Hamilton in Lauerstellung. Alle drei lagen innerhalb einer Zehntel. Das Ferrari-Duo musste am Ende dagegen etwas abreißen lassen. Nach guten Zeiten am Freitag fehlten Fernando Alonso und Felipe Massa am Samstag fast eine Sekunde auf die Vorgabe von Vettel.

Force India vs. Mercedes

Hinter den drei Spitzenteams scheint es einen spannenden Kampf zwischen Mercedes und Force India um den Titel "Best of the Rest" zu geben. Im Training entschied Paul di Resta das Duell zur Freude der einheimischen Fans für sich. Der Schotte blieb auf Rang fünf aber schon knapp zwei Sekunden hinter der Spitze. Teamkollege Adrian Sutil zeigte auf Rang neun ebenfalls, dass das neue Update-Paket zu funktionieren scheint.

Nico Rosberg und Michael Schumacher fanden sich auf den Plätzen acht und elf etwas in der Defensive wieder. Nachdem sich Mercedes am Freitag noch voll auf das Rennen vorbereitete, ließ man vor dem Qualifying wenigstens etwas Sprit aus dem Auto. Der Kampf um die Stammplätze sieben und acht wird aber deutlich enger als gewohnt.

Glock deutlich hinter Lotus

Timo Glock, der fünfte deutsche Pilot, landete wieder mal auf Rang 21. Die beiden direkten Konkurrenten von Lotus fuhren außer Reichweite. Im Gegensatz zu Teamkollege Jerome D’Ambrosio und den beiden Hispania-Autos hinter ihm blieb Glock aber wenigstens unter der 107-Prozent-Hürde. Da die Spitze in der ersten Quali-Runde aber wohl auf den langsameren harten Reifen fährt, dürfte das kein Problem für die Hinterbänkler werden.
 
Die Strecke präsentierte sich am Samstagvormittag immer noch sehr rutschig. Auf der Ideallinie fanden die Piloten bereits guten Grip, neben der Spur sorgen Staub und Dreck aber weiterhin für tückische Bedingungen. Selbst Vettel musste einmal durch die Auslaufzone.

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