GP Italien

Alonso fährt auf Pole

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Mit einer Zeit von 1:21,997 hat sich Fernando Alonso am Samstag (8.9.) die Pole Position für das Rennen in Monza gesichert. Der Spanier verwies seinen Teamkollegen Lewis Hamilton mit einem Vorsprung von vier Hundertsteln auf Rang zwei.

„Wir haben schon am Freitag gemerkt, dass wir unseren Vorsprung von den Tests der vergangenen Woche halten können,“ freute sich Alonso, der mit seiner Pole im internen Qualifying Duell auf 6:7 verkürzen konnte. „Leider werden die Punkte aber erst am Sonntag vergeben“.

Heidfeld sprengt Ferrari-Duo

Hinter der ersten Silberpfeil-Startreihe geht Felipe Massa von Rang drei aus ins Rennen. „In den Longruns waren wir ganz gut“, machte sich der Brasilianer Mut für das Rennen, „aber McLaren ist hier wirklich sehr stark und wird nur sehr schwer zu schlagen sein“. Massa muss sich überraschenderweise die zweite Reihe mit einem BMW-Sauber teilen. Nick Heidfeld schaffte es, Kimi Räikkönen um eine Hundertstelsekunde hinter sich zu lassen. Der Finne musste nach seinem Crash beim Vormittagstraining allerdings auch im Ersatzauto fahren.

Heidfelds Teamkollege Robert Kubica wurde Sechster. Angesprochen auf die BMW-freundliche Strecke in Monza antwortete der Pole: „Diese Meinung kann ich nicht teilen. Es gab Strecken in dieser Saison da waren wir noch näher an der Spitze dran.“ Auch Heidfeld dämpfte die Erwartungen für das Rennen. „Ein Platz auf dem Treppchen wird nur schwer zu erreichen werden.“

Rosberg sicher in den Top Ten

Zweiter Deutscher in den Top Ten wurde Nico Rosberg auf Rang acht. Der Wiesbadener, der das ganze Wochenende die beiden Renault hinter sich halten konnte, musste im Qualifying allerdings Heikki Kovalainen den Vortritt lassen. Trotzdem ein gutes Ergebnis für Rosberg, der wieder einmal deutlich schneller als der zweite Williams-Pilot Alexander Wurz (Rang 13) war.

Ein erfolgreiches Qualifying zeigte auch Sebastian Vettel, der am Sonntag von Platz 16 ins Rennen gehen wird. In seinem dritten Rennen für Toro Rosso konnte der Heppenheimer erstmals die zweite Runde erreichen. Nur zwei Zehntel trennten Vettel in Q2 von Rang zehn.

Schumacher enttäuschend

Bereits in der ersten Runde des Qualifyings verabschiedete sich Ralf Schumacher. Wie schon zuletzt in Istanbul landete der Kerpener auf Rang 18. Umso ärgerlicher, dass Teamkollege Jarno Trulli auf Rang neun sogar in den letzten Qualifying-Abschnitt vordringen konnte. Entscheidend waren dafür nur wenige Hundertstel die Trulli in Q1 schneller war. „Ich war leider auf der falschen Seite“, so Schumacher enttäuscht.

Vom Ende des Feldes starten wieder einmal die Spyker. Auch mit dem B-Modell konnten sie die Rote Laterne nicht abgeben. Adrian Sutil auf Rang 21 konnte wenigstens seinen Teamkollegen Sakon Yamamoto hinter sich lassen.

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