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GP Italien - Ergebnis Training 3

Drei Teams im Kampf um die Pole Position

Lewis Hamilton ist im dritten Training von Monza die schnellste Runde gefahren und hat sich damit in die Favoritenstellung für das Qualifying gebracht. Sebastian Vettel im Red Bull und Ferrari-Pilot Fernando Alonso waren dem McLaren aber dicht auf den Fersen.

Das Qualifying von Monza verspricht zu einem echten Krimi zu werden. Im dritten Freien Training am Samstagvormittag lagen die drei Spitzenteams McLaren, Red Bull und Ferrari innerhalb von anderthalb Zehnteln. Die schnellste Runde drehte dabei Lewis Hamilton, der in 1:22,498 Min. eine neue Wochenendbestzeit markierte.

Ferrari und Red Bull knapp hinter McLaren

Sebastian Vettel ließ den Engländer allerdings nicht aus den Augen. Mit nur 47 Tausendsteln Rückstand belegte der Deutsche Rang zwei. Bei Mark Webber lief es auf Rang sieben dagegen nicht rund. Wie schon am Freitag musste der Australier seinen Red Bull vorzeitig mit technischen Problemen abstellen. Nach ersten Informationen plant das Team, den Motor des WM-Zweiten vor dem Qualifying zu tauschen.

Ferrari konnte sich dagegen mit beiden Autos ins Spitzenquartett platzieren. Fernando Alonso blieb anderthalb Zehntel hinter der Spitze Rang drei. Massa war vier Tausendstel langsamer als sein Teamkollege und belegte Platz vier. Im Qualifying werden die Italiener beim Heimspiel aber sicher einen Angriff auf die Pole Position wagen.

Button mit F-Schacht, Hamilton ohne

Jenson Button gab sich im letzten Training mit Rang fünf zufrieden. Der zweite McLaren war dabei gut zwei Zehntel langsamer als Teamkollege Hamilton. Allerdings waren die beiden Autos der Engländer nicht identisch. Wie am Vortag war Hamilton ohne F-Schacht unterwegs, Button fuhr mit der Top-Speed-Hilfe im Heck.

Auf Platz sechs konnte Nico Rosberg für Mercedes GP ein Lebenszeichen abgeben. Der Silberpfeil-Pilot klagte am Freitag noch über mangelnden Speed, blieb am Samstag aber weniger als eine halbe Sekunde hinter der Spitze. Damit stellte Rosberg erneut Michael Schumacher in den Schatten, der fast eine Sekunde langsamer als sein Teamkollege fuhr und am Ende nur Rang 13 belegte.

Hülkenberg und Sutil in den Top Ten

Genau wie Rosberg konnte auch Nico Hülkenberg positiv überraschen. Auf Platz acht war der junge Deutsche bester Williams-Pilot. Hinter Robert Kubica auf Rang neun konnte auch Adrian Sutil noch in die Top Ten fahren. Ganz nach vorne wie im Vorjahr geht es für den Force India-Piloten in dieser Saison allerdings nicht.

Auch Timo Glock muss im Qualifying kämpfen. Im dritten Training musste sich der Virgin-Pilot erneut den beiden Lotus-Konkurrenten geschlagen geben. Mit knapp vier Sekunden Rückstand auf die Spitze blieb Glock auf Rang 21.

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