GP Italien

Schumi im Kies

Foto: dpa

Michael Schumacher musste das zweite freie Training in Monza nach einem Unfall abbrechen. Die Bestzeit ging an Ricardo Zonta im Toyota, doch die wahren Maßstäbe setzten an diesem Freitag wieder einmal die McLaren-Mercedes.

Michael Schumachers Mittagstraining am Freitag (2.9.) endete nach einer halben Stunde im Kiesbett. Beim Einlenken in die Parabolica-Kurve brach das Heck des Ferrari F 2004 aus, der Weltmeister rodelte durch das Kiesbett und schlug rückwärts in die Streckenbegrenzung ein. Schumacher war bis dahin die fünftschnellste Zeit gefahren. Er wurde bis Trainingsende bis auf den zwölften Rang durchgereicht.

Bei Ferrari versteht man die Welt nicht mehr. Während bei den Tests in der Vorwoche alles in Ordnung schien, haben die Roten nun massive Balance-Probleme. Während Schumacher mit grobem Übersteuern kämpfte, leidet Barrichellos Auto unter heftigem Untersteuern.

Schnellster Mann im zweiten Training war Toyota-Testfahrer Ricardo Zonta in 1:20,531 Minuten. Der Brasilianer profitierte davon, dass McLaren-Kollege Pedro de la Rosa nicht mehr ernsthaft Angriff. Der Spanier war am Morgen noch drei Zehntelsekunden schneller gefahren.

Gute Leistung von Williams-BMW

McLaren-Mercedes ist trotz Zontas Bestzeit die Messlatte des Wochenendes. Von den regulären GP-Fahrern führte an Juan Pablo Montoya und Kimi Raikkönen auf den Rängen zwei und drei kein Weg vorbei. Mark Webber als bester Nicht-McLaren-Mann kam im Williams-BMW vor Teamkollege Nick Heidfeld auf Platz fünf. Dem Australier fehlte auf der 5,7 Kilometer langen Strecke eine knappe halbe Sekunde auf Montoya.

Die Renault von Giancarlo Fisichella und Fernando Alonso kamen auf die Ränge neun und zehn. Teamchef Briatore rechnet vor, dass die McLaren 30 Kilo leichter unterwegs waren, doch McLaren-Testfahrer Alexander Wurz winkt ab: "Wir sind schon bei den Tests mit vollen Tanks schneller gewesen als Renault."

Während die Williams-BMW in beiden Trainings eine gute Figur machten, blieben die Toyota trotz Zontas Leistung blass. Jarno Trulli schloss den Freitag als Achter ab, Ralf Schumacher landete auf dem 14. Rang. Damit liegt der Deutsche immerhin noch zwei Ränge besser als Rubens Barrichello im Ferrari.

GP Italien, Ergebnis 2. Freies Training:

Fahrer Auto Zeit
1. Ricardo Zonta Toyota: 1:20,531 min.
2. Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes: 1:21,583 min.
3. Kimi Räikkönen McLaren-Mercedes: 1:21,735 min.
4. Pedro de la Rosa McLaren-Mercedes: 1:21,922 min.
5. Mark Webber Williams-BMW: 1:22,022 min
6. Nick Heidfeld Williams-BMW: 1:22,107 min.
7. Vitantonio Liuzzi Red Bull-Cosworth: 1:22,253 min.
8. Jarno Trulli Toyota: 1:22,278 min.
9. Giancarlo Fisichella Renault: 1:22,440 min.
10. Fernando Alonso Renault: 1:22,594 min.
11. Christian Klien Red Bull-Cosworth: 1:22,600 min.
12. Michael Schumacher Ferrari: 1:22,749 min.
13. Felipe Massa Sauber-Petronas: 1:23,052 min.
14. Ralf Schumacher Toyota: 1:23,126 min.
15. Jacques Villeneuve Sauber-Petronas: 1:23,208 min.
16. Rubens Barrichello Ferrari: 1:23,213 min.
17. Takuma Sato BAR-Honda: 1:23,223 min.
18. Jenson Button BAR-Honda: 1:23,415 min.
19. David Coulthard Red Bull-Cosworth: 1:23,506 min.
20. Tiago Monteiro Jordan-Toyota: 1:23,994 min.
21. Narain Karthikeyan Jordan-Toyota: 1:24,202 min.
22. Robert Doornbos Minardi-Cosworth: 1:24,233 min.
23. Christijan Albers Minardi-Cosworth: 1:24,264 min.
24. Enrico Toccacelo Minardi-Cosworth: 1:25,245 min.
25. Nicolas Kiesa Jordan-Toyota: -

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