GP Italien

Vettel vor Schumi

Foto: dpa

Der Trainingsfreitag (8.9.) gehört wie schon in der Türkei BMW-Testfahrer Sebastian Vettel. Der 19-Jährige fuhr auch im zweiten Training Bestzeit. Michael Schumacher war als Zweiter bester Stammfahrer vor Teamkollege Felipe Massa. Fernando Alonso wurde Achter.

In 1:22,631 Minuten setzte Sebastian Vettel am zweiten GP-Wochenende seines Lebens wie schon ein Rennen zuvor in der Türkei die Tagesbestzeit. Eine halbe Sekunde dahinter lief Michael Schumacher als Zweiter ein. "Wir hatten einen normalen Tag", stapelte der WM-Verfolger tief.

Technik-Chef Ross Brawn meint, das Trainingsergebnis entspräche weitestgehend dem der letztwöchigen Testfahrten, die etwas langsameren Zeiten erklärt sich Michael Schumacher mit dem geringeren Gummiabrieb zu Beginn des GP-Wochenendes.

Schumacher musste wegen sinkenden Luftdrucks am linken Hinterrad unplanmäßig einen frischen Reifensatz aufziehen lassen. Die zweitschnellste Runde des Tages erklärt sich daraus aber nicht. Teamkollege Felipe Massa war mit nur einem Reifensatz nur fünf Hundertselsekunden langsamer. Dahinter kam als Vierter Williams-Tester Alexanderr Wurz und dann klaffte schon ein großes Loch.

Pedro de la Rosa war als Fünfter zwar zweitbester Stammpilot, doch dem Spanier fehlten im McLaren-Mercedes schon 1,3 Sekunden. Nick Heidfeld im BMW war als Siebter schon 1,7 Sekunden langsamer als die Spitze. Erst auf Rang acht folgt Tabellenführer Fernando Alonso. Der Spanier balancierte auf einer schnellen Runde haarscharf am Kiesbett entlang. Die Renault fuhren wie gewöhnlich mit schwerem Auto, Giancarlo Fisichella schloss den Freitag bei seinem Heimspiel lediglich als 15. ab.

Alonso spielt das mäßige Ergebnis herunter: "Heute ist erst Freitag. Wir haben ja schon öfter gesehen, dass sich die Bedingungen ganz schnell ändern können." Flavio Briatore räumt ein, dass er Ferrari für ein wenig schneller hält als seine Autos. Bei Michelin hofft man auf kühleres Wetter. Die 31 Grad Luft- und 39 Grad Streckentemperatur des Freitags kamen Brisgestone entgegen. Es soll aber im Verlauf des Wochenendes kühler werden.

Motorendrama bei Honda

Erst auf Rang 17 folgte Ralf Schumacher im Toyota, Nico Rosberg platzierte sich im Williams auf dem 13. Platz.

Ein größeres Motorenproblem zeichnet sich bei Honda ab. Anthony Davidson erlitt nach zwölf Minuten in der zweiten Session bereits den zweiten Motorschaden des Tages. Daraufhin ließ das Team seine Stammfahrer Jenson Button und Rubens Barrichello erst gar nicht auf die Piste. Monza gilt als eine der Motoren mordendsten Strecke überhaupt. Entgegen der ursprünglichen Absicht fährt Honda noch nicht mit den für 2007 vorgesehenen Motoren.

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