GP Japan - Ergebnis Training 3

McLaren gibt auch am Samstag das Tempo vor

Jenson Button  - Formel 1 - GP Japan - 07. Oktober 2011 Foto: xpb 44 Bilder

Jenson Button und Lewis Hamilton jagten der Konkurrenz wie am Freitag wieder Furcht ein. Die beiden McLaren-Piloten dominierten auch die Generalprobe vor dem Qualifying. Bruno Senna ließ seine Fans zittern, als er heftig von der Strecke abflog.

Der Trend vom Freitag setzt sich fort. Gegen McLaren ist in Japan kein Kraut gewachsen. Jenson Button ist in Top-Form und führt das Klassement am Samstagvormittag mit 1.31,255 Minuten an. Sein Teamkollege Lewis Hamilton präsentierte sich mit Platz zwei ebenfalls stark, musste aber eine halbe Sekunde Rückstand in Kauf nehmen.

Jenson Button in allen Trainings vorn

Für die Konkurrenz sieht es noch schlechter aus. Den McLaren-Piloten gelangen als einzigen Fahrern im Feld eine Zeit von 1.31 Minuten. Sebastian Vettel musste sich um 0,867 Sekunden geschlagen geben. Eine ungewohnte Situation für den Deutschen, der in Japan mit nur einem Punkt Weltmeister werden kann. Fragt sich allerdings, wieviel Sprit der Red Bull an Bord hatte.

Fernando Alonso hielt als bester Ferrari auf dem vierten Rang mit. Den Spanier trennte allerdings schon über eine Sekunde von Buttons Bestzeit. Mark Webber konnte ebenfalls nicht mithalten und wurde nur Fünfter vor Alonsos Teamkollege Felipe Massa. Dem Australier fehlte allerdings auch etwas Trainingszeit, weil an seinem Motor ein elektrisches Problem behoben werden musste.

Hinter den drei Top-Teams zeigte sich Mercedes GP als vierte Kraft. Michael Schumacher und Nico Rosberg beendeten das Training auf dem siebten und achten Rang und können damit optimistisch ins Qualifying gehen. Vitaly Petrov wurde im Renault Neunter. Die Top-Ten komplettiert Adrian Sutil im Force India auf Platz zehn.

Kampf zwischen Toro Rosso und Sauber

Dahinter begann bereits am Samstagmorgen das Kopf-an-Kopf-Rennen im Mittelfeld. Sowohl Toro Rosso auch als Sauber haben große Updates in Suzuka dabei. Sebastien Buemi und Jaime Alguersuari hatten dieses Mal die Nase vorn und belegten die Ränge elf und zwölf. Bei Toro Rosso erhofft man sich nach diesem Ergebnis einen Startplatz in den Top Ten. Die Sauber-Piloten Kamui Kobayashi und Sergio Perez reihten sich dahinter auf 13 und 14 ein.

Bruno Senna sorgte mit einem heftigen Abflug in der Spoon-Kurve für eine kurze Unterbrechung des Trainings. Der Brasilianer krachte mit voller Wucht in die Reifenstapel und beschädigte sein Auto dabei stark. Ob er im Qualifying starten kann, ist damit fraglich.

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