GP Japan 2014 (Qualifying)

Rosberg schlägt Hamilton im Kampf um Pole

Nico Rosberg - GP Japan 2014 Foto: xpb 65 Bilder

Mercedes steht wie erwartet in Suzuka mit beiden Autos in der ersten Startreihe. Nico Rosberg sicherte sich mit 2 Zehnteln Vorsprung vor Lewis Hamilton die Pole Position. Dahinter lauern die beiden Williams auf Fehler der Silberpfeile.

Mercedes fährt wie erwartet in Suzuka in einer eigenen Liga. In 1:32.506 Minuten fuhr Nico Rosberg die schnellste Runde des Wochenendes und sicherte sich seine 8. Pole Position in dieser Saison. Im schnellsten Nicht-Mercedes war Valtteri Bottas mit seinem Williams mehr als 6 Zehntel langsamer als der Deutsche.

"Das war heute ein guter Tag, aber erst der erste Schritt. Das Auto hat sich heute sehr gut angefühlt. Ich konnte richtig gut attackieren. Den Ausfall in Singapur habe ich abgehakt", erklärte Rosberg anschließend zufrieden.

Hamilton hofft auf Wende im Rennen

Lewis Hamilton fehlten knapp 2 Zehntel auf die Vorgabe seines Teamkollegen. "Nico war heute extrem schnell. Ich habe alles gegeben, aber es hat nicht gereicht. Danke noch einmal an mein Team, dass sie mein Auto wieder aufgebaut haben, nachdem ich es im dritten Training demoliert hatte. Morgen werden die Punkte vergeben. Da müssen wir zur Stelle sein."

Im internen Mercedes-Duell baute Rosberg seinen Vorsprung in der Quali-Statistik nun auf 9-6 aus. In puncto Rennsiege hat allerdings Hamilton noch mit 7:4 klar die Nase vorne. Im Rennen könnte es allerdings zu einer Lotterie kommen. Ein Taifun steuert auf Suzuka zu. Schon die Ausläufer sollen viel Wind und Regen bringen.

Ohne außergewöhnliche Bedingungen kämpft die Konkurrenz nur um den dritten Platz. Aktuell hat Williams die besten Chancen auf das Podium. Valtteri Bottas und Felipe Massa starten aus der zweiten Reihe. "Wir waren heute etwas näher dran. Aber Mercedes hat im Training auf den Longruns einen guten Eindruck gemacht. Da wird wohl auch im Rennen noch ein Rückstand da sein", so Bottas zu den Chancen im Rennen.

Vettel erwischt schlechten Tag

Die dritte Startreihe teilen sich Fernando Alonso im Ferrari und Red Bull-Pilot Daniel Ricciardo. Sebastian Vettel musste sich am Tag der Bekanntgabe seines Abschieds von Red Bull im teaminternen Duell geschlagen geben. Auf Rang 9 fehlten dem Heppenheimer zweieinhalb Zehntel auf den Kollegen im gleichen Auto.

"Das war heute nicht ganz nach meinem Geschmack", erklärte der Weltmeister. Schon im dritten Training musste Vettel wegen einer defekten Elektroniksteuerung unfreiwillig pausieren. "Die Zeit heute früh hat gefehlt. Es ist überall ein wenig Zeit liegengeblieben. Von daher war ich mit meiner Runde nicht ganz so glücklich. Wenn es morgen regnet, ist die Qualifying-Position nicht ganz so entscheidend. Regen kann einen immer nach vorne spülen - genauso kann es einen rausspülen. Das Risiko ist auf jeden Fall höher."

Zwischen die beiden Red Bulls schob sich noch das McLaren-Duo. Kevin Magnussen setzte sich im internen Duell knapp gegen Jenson Button durch. Auf dem letzten Top Ten-Platz startet Kimi Räikkönen, der am Samstag mit verschiedenen Technik-Problemen kämpfte.

Hülkenberg verpasst Top Ten

Für Nico Hülkenberg war auf Rang 14 wie befürchtet schon im zweiten Quali-Abschnitt Schluss. 3 Zehntel fehlten zu den Top Ten. Dass etwas mehr drin war, zeigte Teamkollege Sergio Perez auf Rang 12. Hülk wusste, woran es lag: "Ich habs vermasselt. In der letzten Kurve war leider ein Verbremser drin. Davor war es eine super Runde. Die Schikane ist leider immer so eine Stelle, an der man noch alles verlieren kann - und das ist leider passiert."

Direkt hinter dem Force India steht beim Start Adrian Sutil auf Position 15. Mit dem zickigen Sauber war schon der Einzug in die zweite Runde ein Erfolg. Immerhin ein kleiner Trost: Sutil konnte seinen Teamkollegen Esteban Gutierrez um satte 3 Zehntel hinter sich lassen.

Das Qualifying könnte in diesem Jahr in Suzuka eine besondere Bedeutung bekommen. Wenn der Taifun tatsächlich wie angekündigt pünktlich zum Rennstart Wind und Regen schickt, könnte das Rennen vielleicht schon nach wenigen Runden hinter dem Safety-Car abgebrochen werden. Dann würden nur halbe Punkte verteilt und die Reihenfolge des Qualifying wäre alleine entscheidend.

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