GP Japan Qualifying

Pole für Ralf beim Toyota-Heimspiel

Foto: dpa

Ralf Schumacher sicherte sich im Qualifikationstraining zum Großen Preis von Japan in Suzuka mit einer Rundenzeit von 1.46,106 Minuten die Bestzeit beim Toyota-Heimspiel. Bei wechselhaft nassen Bedingungen belegte Honda-Pilot Jenson Button mit einem Rückstand von nur drei Hundertsteln Platz zwei und sorgte so für eine rein japanische erste Startreihe.

Renault-Pilot Giancarlo Fisichella und Red Bull-Fahrer Christian Klien qualifizierten sich für die zweite Startreihe. Das Training startete bei nasser Strecke, die dann leicht abtrocknete, ehe nach 45 Minuten setzte erneut heftiger Regen einsetzte – just in dem Moment, als sich beginnend mit Michael Schumacher die Spitzenpiloten zum Einzelzeitfahren fertig machten.

Von diesem Umstand profitierten natürlich die zu diesem Zeitpunkt an der Spitze klassierten Piloten Ralf Schumacher (Toyota), Jenson Button (Honda) und Giancarlo Fisichella (Renault). Die Topstars der Formel 1-Szene wurden vom Regen quasi weggespült und kamen an deren Rundenzeiten nicht mehr heran: Ferrari-Star Michael Schumacher traf es besonders hart, er büßte auf seinen Bruder Ralf 6,5 Sekunden ein, was für ihn Startplatz 14 bedeutet.

Das gleiche Schicksal widerfuhr dem frisch gekrönten Formel 1-Weltmeister Fernando Alonso (Startplatz 16), dem McLaren-Mercedes-Piloten Juan-Pablo Montoya, der seine Runde vorzeitig abbrach, sowie seinem finnischen Teamkollegen Kimi Räikkönen, der aber auf Grund eines Motorschadens am Freitag so oder so zehn Startplätze zurückgestuft wird.

Schumi II auch von den Wetter-Kapriolen begünstigt

Rald Schumacher war völlig überrascht von der sechsten Pole seiner Karriere, da er wie die meisten seiner Kollegen mit einer Trockenabstimmung ins verregnete Zeittraining gegangen war, weil alle Prognosen von einem Trocken-Rennen am Sonntag ausgehen.

Die Kombination aus Trockenabstimmung, Intermediate-Reifen und nasser Fahrbahn erwies sich sich als risikohaft: „Das Fahrverhalten war ziemlich kritisch. Das Auto übersteuerte stark, ich musste kämpfen, um den Toyota auf der Piste zu halten“, kommentierte Schumi II. Und ergänzte: „Wir hatten natürlich Glück, weil es danach wieder stark zu regnen begann und die nachfolgenden Piloten an meine Zeit nicht mehr herankommen konnten.“

Die glitschigen Bedingungen sorgten für ein unterhaltsames Zeittraining: Einige Piloten brachte dies in erhebliche Probleme: So drehte sich BMW-Fahrer Antonio Pizzonia bereits in seiner Aufwärmrunde, das gleiche Missgeschick passierte Tiago Monteiro, der bei dieser Gelegenheit seinen Jordan-Renner im Kiesbett versenkte. Auch Toyota-Speerspitze Jarno Trulli drehte sich in der Warmup-Lap ins Kiesbett.

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