GP Japan

Sayonara Suzuka

Foto: dpa 52 Bilder

Der japanische Grand Prix geht ab 2007 nach Fuji. Suzuka guckt in die Röhre. Der Wechsel ist ein Kniefall von Bernie Ecclestone vor Toyota. Der japanische Hersteller ist der Eigentümer des Fuji Speedway.

"Wir sind froh, dass der Fuji Speedway als brandneuer Austragungsort am Fuße des majestätischen Mount Fuji die neue Heimat des Japan-Grand-Prix sein wird", verkündete Formel 1-Geschätfstführer Bernie Ecclestone, nachdem er den GP Japan ab 2007 an die Toyota Motor Corporation vergeben hat.

Die ist nämlich Besitzer der Rennstrecke an Japans heiligem Berg und hat die Anlage durch den deutschen Architekten Hermann Tilke im Vorjahr für viel Geld renovieren lassen, um den Japan GP wieder an seinen ursprünglichen Austragungsort zurückzuholen. Die Formel 1-Lizenz hat die Sportbehörde FIA bereits erteilt.

Köder für das neue Concorde-Abkommen

Der erste Große Preis von Japan wurde 1976 in Fuji ausgefahren. Zeitweilig hatte Japan gar kein Formel 1-Rennen. Von 1987 bis 2006 war die bei den Fahrern allseits beliebte Strecke in Suzuka der Austragungsort. Suzuka gehört Honda, wo man den Wechsel nach Fuji zähneknirschend hinnimmt.

Der Grund für den Gang nach Fuji hat für Bernie Ecclestone vor allem strategische Gründe. Er will Toyota ein Zuckerchen anbieten, damit der Konzern aus der Hersteller-Gemeinschaft GPMA ausschert und dem neuen Concorde-Abkommen (ab 2008) beitritt.

Zwei Rennen in Japan?

Trost für Honda: FIA-Chef Max Mosley stellt in Aussicht, dass es künftig zwei GP in Japan geben könnte. Diesen Fall gab es bereits 1994 und 1995, als auf dem Kurs von Aida der "Pazifik-Grand Prix" ausgetragen wurde.

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